{"id":515,"date":"2018-02-02T09:50:39","date_gmt":"2018-02-02T08:50:39","guid":{"rendered":"http:\/\/freitagsworte.de\/?p=515"},"modified":"2018-02-01T18:41:32","modified_gmt":"2018-02-01T17:41:32","slug":"maennermoscheen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2018\/02\/02\/maennermoscheen\/","title":{"rendered":"M\u00e4nnermoscheen"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt Bereiche unseres religi\u00f6sen Lebens, in denen wir die wechselseitige Beeinflussung von Tradition und Religion deutlicher sp\u00fcren als sonst. Unterschiedliche historische, kulturelle und gesellschaftliche Pr\u00e4gungen wirken derart auf unser Glaubensverst\u00e4ndnis und vielleicht noch deutlicher auf unsere Glaubenspraxis, dass es nach den vielen Jahrhunderten seit der Offenbarung des Koran schwieriger wird zu unterscheiden, was in unserem religi\u00f6sen Alltag seinen Ursprung in Koran oder Sunna hat und was auf die Wirkmacht traditioneller Verhaltensmuster zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n<p><!--more-->Es gibt einen Bereich unseres religi\u00f6sen Alltages, der vielleicht so nachhaltig von traditionellen Vorstellungen gepr\u00e4gt und ver\u00e4ndert worden ist, wie kein zweiter. Je kritischer wir uns mit diesem Bereich besch\u00e4ftigen, umso deutlicher erkennen wir, wie sehr der Drang des Menschen, althergebrachten Vorstellungen zu folgen und traditionelle Anschauungen lebendig zu halten, selbst vor der Offenbarung Allahs und dem Vorbild des Propheten (s.a.s.) nicht Halt macht. Im Gegenteil erleben wir vielmehr, wie wir Menschen dazu bereit sind, das Vorbild des Propheten (s.a.s.) zu ignorieren und zu verdr\u00e4ngen, um unseren Gewohnheiten und \u00fcberlieferten Vorstellungen gesellschaftlichen Lebens weiter folgen zu k\u00f6nnen, ohne sie hinterfragen und auf den Pr\u00fcfstand stellen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Es geht darum, wie wir die Frauen in unserer Gemeinschaft behandeln und welches Verst\u00e4ndnis gesellschaftlichen Miteinanders wir pflegen. Aus der Offenbarungsgeschichte ist bekannt, dass die muslimischen Gebote und Verbote eine immense Aufwertung der gesellschaftlichen Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaftsordnung bedeuteten. Gern wird erz\u00e4hlt, dass es in vorislamischer Zeit in Mekka \u00fcblich war, neugeborene M\u00e4dchen lebendig zu verscharren, weil sie in der damaligen Gesellschaftsordnung keinen Wert hatten und wie der Koran diesen Brauch verurteilt und abgeschafft hat.<\/p>\n<p>Weitaus seltener fragen wir uns heute, ob nicht unsere gegenw\u00e4rtigen Gewohnheiten und Gesellschaftsvorstellungen die M\u00e4dchen und Frauen unserer Gemeinschaft unter Massen von Benachteiligung, Geringsch\u00e4tzung, Herabsetzung und Bevormundung begraben? <strong>\u00a0<\/strong>Wenn wir doch davon \u00fcberzeugt sind, dass die koranische Botschaft sowie die Sunna des Propheten (s.a.s.) Warnung und Rechtleitung f\u00fcr alle Zeiten und alle Orte enthalten, warum stellen wir uns dann nicht auch heute die Frage, ob wir der Absicht der Offenbarung, die gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse f\u00fcr Frauen zu verbessern, tats\u00e4chlich gerecht werden?<\/p>\n<p>Und dabei m\u00fcssen wir gar nicht auf die gesamtgesellschaftlichen Missst\u00e4nde hinweisen, also \u00fcber Zust\u00e4nde diskutieren, an denen wir als Einzelne vermeintlich nichts ver\u00e4ndern k\u00f6nnen, weil sie das \u201cGro\u00dfe und Ganze\u201d betreffen.<\/p>\n<p>Fangen wir doch viel konkreter und im scheinbar Kleinen unseres gemeindlichen Alltages an: Warum spielen Frauen oftmals keine Rolle bei der Leitung unserer Moscheegemeinden? Warum ist Frauen in unseren Gemeinden oftmals nur die Rolle der K\u00f6chin und B\u00e4ckerin zugedacht, die Speisen und Tee zubereiten, wenn Moscheebesucher zu Gast sind? Warum sch\u00e4tzen wir oftmals nur die Handfertigkeit unserer weiblichen Moscheemitglieder, aber viel zu selten auch ihre Gedanken, Ideen und Meinungen zur Zukunft unserer Gemeinden? Ja, es gibt zunehmend auch Frauenverb\u00e4nde in unseren Gemeinden. Aber warum sind wir noch weit weg von einer unverkrampften, ganz selbstverst\u00e4ndlichen Zusammenarbeit zwischen den m\u00e4nnlichen und weiblichen Gemeindemitgliedern, die doch eine Gemeinschaft bilden?<\/p>\n<p>Warum schlie\u00dfen wir Frauen auch r\u00e4umlich aus dem Zentrum unserer Moscheebauten aus? Warum weisen wir ihnen nur dunkle Hinterzimmer, modrige Nebenr\u00e4ume oder abgeh\u00e4ngte Nischen f\u00fcr das Gebet zu? Warum versagen wir den Frauen unserer Gemeinden viel zu oft die M\u00f6glichkeit, sich im Hauptsaal, unter den Kuppeln unserer Moscheen, in der unmittelbaren N\u00e4he der Gebetsnische zur stillen Einkehr und zur Ergebenheit im Gebet zu versammeln? Warum verdr\u00e4ngen wir Frauen freitags aus der Moschee und lassen sie nicht am wichtigsten Gebet der Woche teilnehmen?<\/p>\n<p>Der Prophet (s.a.s.) kannte keinen \u201cFrauenbereich\u201d. Die Muslime der Urgemeinde stellten sich hinter dem Propheten zum Gebet auf. Als eine geschlossene, eine einheitliche Gemeinde. In den ersten Reihen die erwachsenen M\u00e4nner, dahinter die m\u00e4nnlichen Jugendlichen und Kinder, danach die erwachsenen Frauen und dahinter die weiblichen Jugendlichen und Kinder. So konnten die J\u00fcngeren von den \u00c4lteren in praktischer Anschauung das Gebet erlernen. Warum w\u00fcrde dieses prophetische Vorbild heute in den meisten Gemeinden Widerspruch ernten?<\/p>\n<p>Heute haben wir die Moscheen und nahezu alle sozialen Einrichtungen darin ganz selbstverst\u00e4ndlich, n\u00e4mlich im m\u00e4nnlichen Selbstverst\u00e4ndnis, zu M\u00e4nnervereinen gemacht. Frauen bekommen darin nur Randbereiche, Nebenr\u00e4ume zugewiesen. Oftmals sind diese f\u00fcr die Anzahl der Frauen viel zu klein, schlecht gepflegt, vernachl\u00e4ssigt und ohne den gleichen Anspruch von Sch\u00f6nheit und Sorgf\u00e4ltigkeit hergerichtet wie der eigentliche Gebetssaal. Denn unsere traditionellen Vorstellungen von gesellschaftlicher Vormachtstellung des Mannes haben aus der Erleichterung f\u00fcr Frauen, Gemeinschaftsgebete nicht in der Moschee verrichten zu m\u00fcssen, faktisch ein Zutrittsverbot oder zumindest eine \u00e4sthetische und emotionale Erschwernis werden lassen.<\/p>\n<p>Der aktuelle Zustand, dass Frauen in den meisten F\u00e4llen aus dem Hauptsaal der Moschee praktisch verbannt werden, ist keiner religionspraktischen Piet\u00e4t oder schamhaftem Taktgef\u00fchl geschuldet. Denn sonst k\u00f6nnten sich die M\u00e4nner ja auch in die Nebenr\u00e4ume zur\u00fcckziehen und den Frauen den Hauptsaal \u00fcberlassen. Nein, der aktuelle Zustand versinnbildlicht den m\u00e4nnlichen Anspruch nach einem Rangverh\u00e4ltnis, das aus dem von M\u00e4nnern dominierten Alltag in die Moschee hineingetragen wird und vor Allah ein r\u00e4umliches Rangverh\u00e4ltnis konstruiert, das so vor der Offenbarung keinen Bestand haben kann. Denn wie es in Sure al-Ahzab, Vers 33 hei\u00dft: &#8220;Wahrlich, den muslimischen M\u00e4nnern und muslimischen Frauen, den gl\u00e4ubigen M\u00e4nnern und gl\u00e4ubigen Frauen, den frommen M\u00e4nnern und frommen Frauen&#8230; den fastenden M\u00e4nnern und fasten Frauen&#8230; den M\u00e4nnern und Frauen, die Allahs oft gedenken: all denen h\u00e4lt Allah Vergebung und reichen Lohn bereit.&#8221;<\/p>\n<p>Wir M\u00e4nner reklamieren die \u00c4sthetik, die Sch\u00f6nheit, die architektonische Wirkung eines Moscheeraumes als exklusiven m\u00e4nnlichen Besitz und schlie\u00dfen Frauen vors\u00e4tzlich von der Wirkung eines solchen Raumes aus. Wir zitieren gern, dass das Paradies unter den F\u00fc\u00dfen der M\u00fctter liegt. Aber selbst in der Moschee verweisen wir dieses Paradies in unansehnliche Hinterzimmer.<\/p>\n<p>Auch diese Frage m\u00fcssen wir uns dabei stellen: Wie k\u00f6nnen wir die Diskriminierung von sichtbar muslimischen Frauen im gesellschaftlichen Alltag glaubhaft beklagen und wirksam bek\u00e4mpfen, wenn wir die gleichen Frauen in unseren Moscheen selbst im Augenblick des Gebets benachteiligen?<\/p>\n<p>W\u00fcrden heute Frauen den Anspruch erheben, in der Tradition des Propheten (s.a.s.), also seinem Beispiel folgend, das Gemeinschaftsgebet nicht in einem Nebenraum, sondern im Hauptsaal der Moschee in den hinteren Reihen der Gemeinde verrichten zu wollen, w\u00fcrden sie in den allermeisten F\u00e4llen tiefe Entr\u00fcstung und lauten Protest erleben.<\/p>\n<p>Wie widerspr\u00fcchlich wir uns dabei verhalten, f\u00e4llt uns nicht einmal mehr in unserem umgangssprachlichen Ausdruck auf. Wir beschreiben unsere Moscheen als \u201cZweigstellen der Kaaba\u201d. Aber in Mekka umrunden Frauen und M\u00e4nner gemeinsam die Kaaba. Seite an Seite schreiten sie nebeneinanderher siebenmal um die Kaaba. Anschlie\u00dfend verrichten sie am gleichen Ort, mit dem gleichen Blick auf die Kaaba ihre Gebete \u2013 dabei stehen alle Menschen durcheinander. Nicht nur, weil w\u00e4hrend der kurzen Zeit des Gebetsrufs an der Kaaba keine vorderen und hinteren Reihen gebildet werden k\u00f6nnen. Sondern, weil im Angesicht Allahs Mann und Frau gleich sind. So hei\u00dft es in Sure an-Nisa, Vers 1: \u201eIhr Menschen! F\u00fcrchtet euren Herren, der euch aus einem Wesen und daraus sein Gegen\u00fcber schuf.\u201c<\/p>\n<p>Warum soll, was am heiligsten Ort des Islam m\u00f6glich und gut ist, nicht in unseren Heimatmoscheen m\u00f6glich sein? Warum unternehmen wir stattdessen h\u00f6chste Anstrengungen, das Vorbild des Propheten (s.a.s.) zu verdr\u00e4ngen? (mk)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Bereiche unseres religi\u00f6sen Lebens, in denen wir die wechselseitige Beeinflussung von Tradition und Religion deutlicher sp\u00fcren als sonst. 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