{"id":472,"date":"2017-12-29T09:50:12","date_gmt":"2017-12-29T08:50:12","guid":{"rendered":"http:\/\/freitagsworte.de\/?p=472"},"modified":"2017-12-29T09:09:43","modified_gmt":"2017-12-29T08:09:43","slug":"das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2017\/12\/29\/das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht\/","title":{"rendered":"Der muslimische Imperativ"},"content":{"rendered":"<p>Traditionen sind uns wichtig. Wir legen wert darauf, dass unsere Gepflogenheiten, Br\u00e4uche und \u00fcberlieferten Vorstellungen befolgt werden. Wir bewahren unsere Handlungs- und Denkmuster, also all jenes, das nicht angeboren ist, als Grundsubstanz unserer Identit\u00e4t.<\/p>\n<p>F\u00fcr soziale Gruppen in der Situation der Minderheit fungiert die Traditionsbewahrung und -pflege als wichtiger Tr\u00e4ger von Identit\u00e4t, ja geradezu als identit\u00e4tsstiftend. F\u00fcr Gruppen in der gesellschaftlichen Rolle der Mehrheit vermittelt die Vorstellung von Tradition und ihrer Bewahrung gleichsam die Definition der eigenen Kultur.<\/p>\n<p>Gerade durch die Bewahrung, die Best\u00e4ndigkeit von Denk- und Handlungsmustern transformiert sich eine personelle Gruppe hin zu einer Kultur. In beiden gesellschaftlichen Rollen ist diese Form der Kulturwerdung so wichtig, dass beide stets in der Furcht davor leben, die eigene Kultur k\u00f6nne aufgebrochen, verw\u00e4ssert, also ver\u00e4ndert und damit geschw\u00e4cht werden.<!--more--><\/p>\n<p>So fl\u00fcchtet sich die Minderheit in die Haltung des kulturellen Widerstandsk\u00e4mpfers gegen den Verlust eigener, autonomer Identit\u00e4t. Und die Mehrheit steigert die eigene Tradition in ein kulturelles Leitbild zum vermeintlichen Segen aller und formuliert damit den Anspruch, der eigenen Tradition und Kultur sei eine H\u00f6herwertigkeit und eine damit v\u00f6llig unhinterfragte, notwendige Best\u00e4ndigkeit immanent.<\/p>\n<p>Unter diese allgemeinen Beschreibungen k\u00f6nnen wir sowohl den Hang zum muslimischen Konservatismus, also den Wunsch nach unver\u00e4nderter Bewahrung althergebrachter traditioneller Glaubens- und Handlungsvorstellungen, als auch den Drang nach Vorgabe einer Leitkultur als die Vorstellung einer allein selig machenden, vermeintlich eindeutigen und unverr\u00fcckbaren Lebensart einordnen.<\/p>\n<p>Beide Anschauungen irritieren uns. Und das vollkommen zu Recht. Denn sie sind uns sch\u00f6pfungsbedingt fremd. Allah thematisiert dies an vielen Stellen seiner Offenbarung, die uns in Gestalt des Koran zug\u00e4nglich ist. Und selbst dieser konkrete Zugang stellt uns vor die Herausforderung, Tradition zu hinterfragen.<\/p>\n<p>Einerseits haben wir den nachvollziehbaren Wunsch danach, uns \u00fcberliefertes Brauchtum, uns anvertraute Tradition zu pflegen und zu bewahren. Andererseits spricht Allah durch den Koran zu uns und hat zu diesem Thema eine uns sehr beanspruchende und herausfordernde Meinung. Ja, es scheint zuweilen so, als wolle er uns zu einem Streit provozieren &#8211; so schwer verdaulich sind seine Worte.<\/p>\n<p>In \u00fcber drei Dutzend Koranversen \u00e4u\u00dfert sich Allah zu dem Ph\u00e4nomen der unhinterfragten Bewahrung von Tradition und warnt vor ihren sch\u00e4dlichen Folgen und zerst\u00f6rerischen Einfl\u00fcssen.<\/p>\n<p>So zum Beispiel in folgenden Versen:<br \/>\n\u201eSo haben Wir auch vor dir in eine Stadt keinen Warner gesandt, ohne da\u00df diejenigen, die in ihr \u00fcppig lebten, gesagt h\u00e4tten: \u201eWir haben ja bereits unsere V\u00e4ter in einer bestimmten Glaubensrichtung vorgefunden, und auf ihren Spuren folgen wir ihrem Vorbild.<br \/>\nEr sagte: \u201eEtwa auch, wenn ich euch bringe, was eine bessere Rechtleitung enth\u00e4lt als das, worin ihr eure V\u00e4ter vorgefunden habt?\u201c Sie sagten: \u201eWir verleugnen ja das, womit ihr gesandt worden seid.\u201c (Sure 43, Vers 23-24)<\/p>\n<p>\u201eUnd wenn sie eine Abscheulichkeit begehen, sagen sie: \u201eWir haben unsere V\u00e4ter darin vorgefunden, und Allah hat es uns geboten.\u201c Sag: Allah gebietet nicht Sch\u00e4ndliches. Wollt ihr denn \u00fcber Allah sagen, was ihr nicht wisst?\u201c (Sure 7, Vers 28)<\/p>\n<p>\u201eUnd wenn zu ihnen gesagt wird: \u201eFolgt dem, was Allah herabgesandt hat\u201c, sagen sie: \u201eNein! Vielmehr folgen wir dem, worin wir unsere V\u00e4ter vorgefunden haben.\u201c Was denn, auch wenn der Satan sie zur Strafe der Feuerglut einl\u00e4dt?\u201c (Sure 31, Vers 21)<\/p>\n<p>\u201eUnd wenn man zu ihnen sagt: \u201eKommt her zu dem, was Allah als Offenbarung herabgesandt hat, und zum Gesandten\u201c, sagen sie: \u201eUnsere Gen\u00fcge ist das, worin wir unsere V\u00e4ter vorgefunden haben.\u201c Was denn, auch wenn ihre V\u00e4ter nichts begriffen und nicht rechtgeleitet waren?\u201c (Sure 5, Vers 104; vgl. a. Sure 2, Vers 170)<\/p>\n<p>Wichtig ist bei der Einordnung dieser Verse der Vergleich zu einem anderen Vers, der uns von den Worten Josefs berichtet: \u201eund ich bin dem Glaubensbekenntnis meiner V\u00e4ter Abraham, Isaak und Jakob gefolgt. Es steht uns nicht zu, Allah etwas beizugesellen. Das ist etwas von Allahs Huld gegen uns und gegen die Menschen. Aber die meisten Menschen sind nicht dankbar.\u201c (Sure 12, Vers 38)<\/p>\n<p>Es geht also nicht um die Ablehnung der Tradition als \u00dcberlieferung von Wissen, von Einsicht in das Wirken Allahs, von Wahrheit, die durch die Besch\u00e4ftigung mit den Offenbarungsquellen entstanden, herausgearbeitet und verfestigt wurde. Ohne eine solche Wissenstradition als Mittel zum Zweck religi\u00f6ser und weltlicher Suche, w\u00e4ren die Anstrengungen fr\u00fcherer Generationen unwiederbringlich verloren.<\/p>\n<p>Es geht darum, zu erkennen, dass Tradition &#8211; verstanden als unkritische Befolgung althergebrachter Gewohnheiten und Ansichten, also als ein jedes Mittel heiligender Zweck &#8211; dem offenbarten Wissen, der Rechtleitung Allahs widersprechen kann. Dort, wo dieser Widerspruch wahrgenommen wird, kann Tradition, so bequem sie sei oder so \u00fcberzeugt man von ihrem Wert auch sein mag, nicht zum Wohle der Menschen wirken. Dort muss sie als Hindernis auf dem Weg zu Allah begriffen werden. Dort entfaltet sie die zerst\u00f6rerische Kraft, die mit der Tabuisierung von Tradition einhergeht. Dort verhindert sie den Fortschritt, der nur durch Zweifeln, Denken und Neuerkennen entstehen kann. Im schlimmsten Fall verf\u00e4llt der Mensch der Versuchung, einge\u00fcbte Ungerechtigkeit nicht mehr als solche zu erkennen und zum \u00e4rgsten Widersacher der Gerechtigkeit und damit Allahs zu werden.<\/p>\n<p>Ein solches Verhalten beschreibt der Koran als \u201etaqliid\u201c. Wir w\u00fcrden diesen Begriff heute als Nachahmung beschreiben. Er leitet sich von einem Wort ab, mit dem fr\u00fcher das Zaumzeug der Kamele bezeichnet wurde. Ein Nachahmer, ein \u201emuqallid\u201c, ist also jemand, der sich blind, ohne zu denken von anderen leiten l\u00e4sst, anderen nur noch hinterherl\u00e4uft, ohne seine eigene Richtung, sein eigenes Ziel zu bestimmen.<\/p>\n<p>Das Gegenteil ist \u201etahqiiq\u201c. Dieser Begriff leitet sich von dem Wort \u201ehaqq\u201c ab &#8211; einer der im Koran am h\u00e4ufigsten auftauchenden Begriffe und einer der Namen Allahs. \u201eHaqq\u201c ist das Rechte, die Gerechtigkeit, das Wahre, das Richtige. \u201eHaqq\u201c ist das Ergebnis der verst\u00e4ndigen Suche, der Abw\u00e4gung mittels Verstand und Gewissen. \u201eHaqq\u201c ist das Resultat einer auf Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit gepr\u00fcften Annahme, also einer rational und ethisch zur Gewissheit erstarkten Ahnung &#8211; und eben keine impulsive Nachahmung.<\/p>\n<p>Auf diesen Grundgedanken ist auch zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass der Islam im Grunde keine rein traditionell wirksame Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft kennt. Jede rituelle, traditionelle Handlung kann nur ein Auftakt, ein erster Schritt menschlichen Handelns sein. Sie bleibt unvollkommen, wenn sie nur Nachahmung, nur \u201etaqliid\u201c bleibt. Eine Taufe oder Beschneidung etwa, die dem Betroffenen blo\u00df passiert, ist in diesem Sinne ungen\u00fcgend. Der Muslim muss rational wissen, wozu er sich bekennt. Er muss zus\u00e4tzlich von diesem Wissen, ethisch und emotional &#8211; quasi von Herzen &#8211; \u00fcberzeugt sein. Dieser so als \u201etahqiiq\u201c durchlaufenen bewussten, rationalen und ethischen Selbstpr\u00fcfung tritt der Moment des Rituell-Traditionellen schlussendlich nur noch als Au\u00dfenwirkung hinzu.<\/p>\n<p>All dies ist keine blo\u00df geistige oder theoretische Auseinandersetzung. Es ist kein akademisches Sinnieren \u00fcber koranische Begriffe. Es ist die koranische Grundvoraussetzung menschlichen Handelns: Die stetige Selbstpr\u00fcfung, ob die eigenen Anschauungen, tradierten Muster, praktizierten Br\u00e4uche, ob die als vorbildlich betrachtete eigene Kultur, ob Selbstverst\u00e4ndlichkeiten des religi\u00f6sen und allt\u00e4glichen Lebens, ob schlechthin jedes Handeln \u00fcberhaupt je oder immer noch dem Anspruch der Gerechtigkeit, der Wahrhaftigkeit f\u00fcr alle Menschen dienen kann, also f\u00fcr alle Menschen gleichsam wahr, gut, gerecht und richtig ist. Wir finden hier &#8211; in der W\u00fcste Mekkas &#8211; einen universellen Imperativ offenbart, den wir nachzuformulieren erst mehr als 1000 Jahre sp\u00e4ter in der Lage gewesen sind. (hm)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traditionen sind uns wichtig. Wir legen wert darauf, dass unsere Gepflogenheiten, Br\u00e4uche und \u00fcberlieferten Vorstellungen befolgt werden. 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