{"id":337,"date":"2017-09-15T09:50:17","date_gmt":"2017-09-15T07:50:17","guid":{"rendered":"http:\/\/freitagsworte.de\/?p=337"},"modified":"2017-09-15T09:05:09","modified_gmt":"2017-09-15T07:05:09","slug":"337","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2017\/09\/15\/337\/","title":{"rendered":"Moses lieben und Juden hassen?"},"content":{"rendered":"<p>Als muslimische Gemeinschaft sprechen wir gern \u00fcber unsere religi\u00f6sen Tugenden, \u00fcber den Islam als Rechtleitung f\u00fcr unser Leben. Selten sprechen wir aber \u00fcber die Verirrungen, denen wir erliegen. Solche Verirrungen sind menschlich. Sie sind Ausdruck unserer Unvollkommenheit.<\/p>\n<p>Aber wir d\u00fcrfen sie nicht hinnehmen, wir d\u00fcrfen sie nicht leugnen oder verharmlosen. Denn dann laufen wir Gefahr, dass Verirrungen nicht mehr als solche erkannt werden, ja sogar als ihr Gegenteil, n\u00e4mlich als authentische muslimische Haltung missverstanden und \u00fcber Generationen hinweg aufrechterhalten werden.<!--more--><\/p>\n<p>Zu den gravierendsten Verirrungen im Verst\u00e4ndnis unseres Glaubens geh\u00f6ren zwei Ph\u00e4nomene, die wir als \u201eAntisemitismus\u201c und \u201eantichristliche Ressentiments\u201c beschreiben k\u00f6nnten. Aber eine solche Beschreibung w\u00e4re in sich bereits eine sprachliche Verharmlosung und damit ebenfalls eine Facette der Verirrung. Wir m\u00fcssen ehrlich mit uns sein. Und wir m\u00fcssen unsere Unvollkommenheiten schonungslos benennen. Nur so k\u00f6nnen wir ihnen ins Gesicht blicken und uns selbst zu Ver\u00e4nderungen bewegen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen uns eingestehen, dass es nicht nur an den R\u00e4ndern unserer Gemeinschaft, sondern auch und gerade in ihrer Mitte, viel zu h\u00e4ufig eine tiefen Verachtung gegen\u00fcber dem Anderen, dem Fremden \u2013 in diesem Fall gegen Christen und Juden gibt. Es gibt unter uns einen Hass, den wir viel zu h\u00e4ufig relativieren oder vermeintlich sachlich zu begr\u00fcnden suchen. Weltgeschichtliche Ungerechtigkeit, Kriege und Verfolgungen dienen uns dazu, diese Verachtung und diesen Hass lebendig zu halten.<\/p>\n<p>Er mag nicht bei allen das gleiche Ausma\u00df annehmen, so dass wir den Hass immer als solchen identifizieren k\u00f6nnen. Oftmals sind es Vorurteile dar\u00fcber, wie Christen und Juden vermeintlich leben, welche negativen Eigenschaften sie in unserer Vorstellung haben. Mit einer solchen Vorstellung befinden wir uns aber bereits mitten in einer Gedankenwelt, in der kein Platz mehr bleibt f\u00fcr die individuelle Begegnung mit Christen und Juden.<\/p>\n<p>Das ist eine Gedankenwelt, in der Christen und Juden nicht mehr als unterschiedliche Menschen, als Individuen mit pers\u00f6nlichen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen wahrgenommen werden, sondern in denen \u201eder Christ\u201c und \u201eder Jude\u201c nur mehr als kollektive Schablonen herhalten, mit denen wir ganze Gemeinschaften negativ markieren.<\/p>\n<p>Oft versuchen wir, diese Haltung zu rechtfertigen, indem wir Verse aus der Offenbarung Gottes heranziehen, um unseren Hass und unsere Ablehnung zu begr\u00fcnden. Damit vers\u00fcndigen wir uns aber nur an der g\u00f6ttlichen Offenbarung, die uns in Gestalt des Koran anvertraut ist. Das ist ein gro\u00dfes Problem, das wir nicht l\u00e4nger von uns weisen d\u00fcrfen. Wir m\u00fcssen uns diesem Problem stellen \u2013 heute mit einem au\u00dfergew\u00f6hnlich langen Freitagswort.<\/p>\n<p>Ja, es ist richtig, dass unsere g\u00f6ttliche Offenbarung Verse enth\u00e4lt, in welchen die christlichen und j\u00fcdischen Gemeinschaften sehr deutlich kritisiert werden. Es sind im wesentlichen Verse, in denen den Christen vorgehalten wird, dass sie den ihnen gesandten Propheten Jesus als Gott verehren. Den Juden wiederum wird vorgehalten, dass sie die ihnen herabgesandten Gebote und Verbote verf\u00e4lscht haben. Beide Gemeinschaften werden durch die Worte Gottes im Koran f\u00fcr\u00a0ihr Verhalten getadelt.<\/p>\n<p>Viel zu h\u00e4ufig haben wir Muslime diesen g\u00f6ttlichen Tadel zum Anlass genommen, uns gegen\u00fcber Christen und Juden schlecht zu verhalten, ihnen mit Argwohn, Ablehnung, Hass, Herabw\u00fcrdigung und Schm\u00e4hung zu begegnen.<\/p>\n<p>Dabei richtet sich dieser Tadel weniger an Christen und Juden, er richtet sich an die muslimische Gemeinschaft. Nicht ohne Anlass sind diese Verse offenbart worden und Anlass f\u00fcr die Herabsendung dieser Verse waren das Verhalten oder die Anfragen der Gef\u00e4hrten des Propheten (s.a.s.). &#8216;Ihr seid eine Gemeinschaft des Glaubens, versammelt\u00a0um einen Propheten und sie waren zu ihrer Zeit das, was ihr gerade jetzt seid. Macht nicht die gleichen Fehler, tappt nicht in die gleichen Fallen eurer menschlichen Unvollkommenheit&#8217; \u2013 das ist h\u00e4ufig die implizite Grundaussage, wenn der Koran von Juden und Christen spricht.<\/p>\n<p>Viel zu h\u00e4ufig nehmen auch heute noch Menschen aus der Mitte unserer Gemeinden diesen g\u00f6ttlichen Tadel zum Anlass, christliche Br\u00e4uche oder Feste zu verh\u00f6hnen. Kaum einer von uns Muslimen hat j\u00fcdische Bekannte, mit denen sie oder er sich vertrauensvoll und freundschaftlich zugeneigt austauschen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Den Grund f\u00fcr diese Zust\u00e4nde m\u00fcssen wir bei uns suchen. Denn wir halten eine eindeutige und klare g\u00f6ttliche Offenbarung in H\u00e4nden, die uns zu einem richtigen und gerechten Verhalten gegen\u00fcber den christlichen und j\u00fcdischen Offenbarungsempf\u00e4ngern, den \u201eLeuten des Buches\u201c, \u201eden Leuten der Schrift\u201c, anh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Muslime kommen in den heiligen Schriften von Juden und Christen schon aufgrund der zeitlichen Abfolge der Offenbarung selbstverst\u00e4ndlich nicht vor. Nicht \u00fcberraschend sind die theologischen Fragezeichen, die wegen dieser neuen Gemeinschaft, die so \u00e4hnlich aber doch wieder so anders ist, entstanden sind. Wir als Muslime finden im Koran indes deutliche Zeichen des gemeinsamen g\u00f6ttlichen Hintergrundes, von denen wir uns aber angewandt haben. Diesen Zeichen m\u00fcssen wir uns wieder \u00f6ffnen und sie lebendig werden lassen.<\/p>\n<p>Die Sph\u00e4re des g\u00f6ttlichen Tadels d\u00fcrfen wir nicht an uns rei\u00dfen und zur Grundlage eines zwischenmenschlichen Werturteils machen. Damit w\u00fcrden wir uns g\u00f6ttliche Kenntnis und g\u00f6ttliche Macht zuschreiben \u2013 ein Verhalten, das uns Gott nicht vergeben w\u00fcrde. Nicht das Verurteilen ist der Zweck der Ermahnung, sondern die kritische Selbstbetrachtung.<\/p>\n<p>Gerade in Fragen des Glaubens gebietet uns Gott im Koran (Sure 5, Vers 48): \u201e[&#8230;]F\u00fcr jeden von euch haben Wir ein Gesetz und einen deutlichen Weg festgelegt. Und wenn Gott wollte, h\u00e4tte Er euch wahrlich zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Aber es ist so, damit Er euch in dem, was Er euch gegeben hat, pr\u00fcfe. So wetteifert nach den guten Dingen! Zu Gott wird euer aller R\u00fcckkehr sein und dann wird Er euch kundtun, wor\u00fcber ihr uneinig zu sein pflegtet.\u201c<\/p>\n<p>Wie verehren alle Propheten, auch Jesus und Moses, und wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen (Sure 2, Vers 136 oder vgl. auch Sure 2, Vers 285 oder Sure 3, Vers 84): \u201eSagt: Wir glauben an Gott und an das, was zu uns als Offenbarung herabgesandt wurde und an das, was Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den St\u00e4mmen herabgesandt wurde und an das, was Moses und Jesus gegeben wurde und an das, was den Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde. Wir machen keinen Unterschied bei jemandem von ihnen und wir sind Ihm ergeben.\u201c<\/p>\n<p>Jesus ist nach unserem muslimischen Verst\u00e4ndnis, gleich Adam, durch das Wort Gottes erschaffen worden. Dies ist ein g\u00f6ttliches Wunder, das keinem anderen Propheten zuteilwurde. Mit diesem Wunder, mit dieser Gnade Gottes ist nur Jesus, ein Jude und Gesandter der g\u00f6ttlichen Offenbarung ausgezeichnet worden.<\/p>\n<p>Moses ist auch nach unserem muslimischen Verst\u00e4ndnis der einzige Prophet, zu dem Gott unmittelbar und nicht nur durch die Stimme eines Engels gesprochen hat, also ein Prophet, dem Gott unmittelbar seine Gebote und Verbote verk\u00fcndet hat.<\/p>\n<p>Wiederholt hei\u00dft es im Koran \u2013 trotz allen Tadels, trotz aller Kritik am Verhalten von Christen und Juden im Verh\u00e4ltnis zu Gott (Sure 2, Vers 62 oder Sure 5, Vers 69): \u201eDiejenigen, die glauben, und diejenigen, die\u00a0Juden sind, und die Christen und die S\u00e4bier\u00a0&#8211; wer immer an Gott und den J\u00fcngsten Tag glaubt und rechtschaffen handelt, &#8211; die haben ihren Lohn bei ihrem Herrn und keine Furcht soll sie \u00fcberkommen, noch werden sie traurig sein.\u201c<\/p>\n<p>Und uns Muslime erinnert Gott direkt durch sein Wort im Koran daran, dass es nicht um eine kategorische Ablehnung anderer aufgrund unterschiedlicher Br\u00e4uche oder ritueller Besonderheiten gehen kann, sondern nur darum, wozu diese Rituale dienen (Sure 7, Vers 159): \u201eUnd unter dem Volk Moses ist eine Gemeinschaft, die nach der Wahrheit leitet und nach ihr gerecht handelt.\u201c<\/p>\n<p>Bei aller Kritik am Verhalten der j\u00fcdischen St\u00e4mme gebietet Gott unserem Propheten (s.a.s.) ein Verhalten, das uns auch heute noch Richtschnur sein muss, wenn wir die Offenbarung ernst nehmen. Am Ende der Sure 5, Vers 13 steht das Gebot, dass wir uns selbst im Angesicht von Ungerechtigkeit oder menschlichem Fehlverhalten zum Ma\u00dfstab machen m\u00fcssen: \u201e[\u2026] Aber verzeih ihnen und lass es ihnen nach. Gott liebt die Rechtschaffenen.\u201c<\/p>\n<p>Das vorbildliche Verhalten f\u00fcr uns Muslime kann und darf deshalb niemals Hass und Anfeindung sein, sondern stets nur Vergebung und Nachsicht.<\/p>\n<p>Gott hat uns nicht durch die verschiedenen Propheten gespalten. Er verbindet uns mit dem, was allen Propheten gemeinsam ist. Von dieser Gemeinsamkeit d\u00fcrfen wir uns nicht durch menschliche Schw\u00e4che und Willk\u00fcr entfernen (Sure 4, Vers 123-125): \u201eEs geht weder noch euren W\u00fcnschen, noch nach den W\u00fcnschen der Leute der Schrift. Wer B\u00f6ses tut, dem wird es vergolten und der findet f\u00fcr sich au\u00dfer Gott weder Schutzherrn, noch Helfer. Wer aber, sei es Mann oder Frau, etwas an rechtschaffenen Werken tut und dabei gl\u00e4ubig ist, jene werden in den Garten eingehen und es wird ihnen nicht ein Dattelkerngr\u00fcbchen Unrecht zugef\u00fcgt. Wer h\u00e4tte eine bessere Religion, als wer sein Angesicht Gott hingibt und dabei Gutes tut und dem Glaubensbekenntnis Abrahams folgt, als Anh\u00e4nger des rechten Glaubens? Und Gott nahm sich Abraham zum Freund.\u201c<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, wir alle\u00a0&#8211; Muslime, Christen und Juden\u00a0&#8211; sind durch das Vorbild Abrahams miteinander verbunden. Ein Vorbild, dass uns nicht durch konfessionelle Unterschiede trennt, sondern durch die unmittelbare Hingabe und Ergebenheit zu Gott eint.<\/p>\n<p>Durch unsere menschlichen Schw\u00e4chen und die Versuchungen des Hasses haben wir selbst dieses Vorbild zum Anlass f\u00fcr Zwist und Eifersucht genommen und streiten dar\u00fcber, ob er seinen Sohn Isaak oder Ismael hatte opfern wollen.<\/p>\n<p>\u00dcber diesen Streit vergessen wir, dass es doch die Gnade Gottes ist, die uns in jedem Fall verbindet. Wir sind im Schatten Abrahams einander fest verbunden, wir sind einander anvertraut. Wir tragen wechselseitig Verantwortung daf\u00fcr, dass unser Leib und Leben, unser Hab und Gut und unsere Gebetsst\u00e4tten unversehrt bleiben.<\/p>\n<p>Die Worte \u201eChrist\u201c und \u201eJude\u201c dr\u00fccken die Angeh\u00f6rigkeit zu zwei Gemeinschaften aus, denen Gott seine Offenbarung anvertraut hat. Wir d\u00fcrfen nicht hinnehmen oder tatenlos zusehen, dass diese Begriffe zu Schimpfworten, zu Beleidigungen abgewertet werden.<\/p>\n<p>Kein Christ und kein Jude d\u00fcrfen sich in der Gegenwart von Muslimen unsicher f\u00fchlen oder Sorge um ihr Wohl haben. Es ist unsere Aufgabe und Verantwortung als Muslime, dass sich Christen und Juden nirgends sicherer und beh\u00fcteter f\u00fchlen, als in unserer N\u00e4he. Denn wir sind die Nachkommen von Br\u00fcdern. Wir sind Verwandte einer gemeinsamen Offenbarung.<\/p>\n<p>Etwaiges Unrecht, das wir beklagen, darf uns nicht daran hindern, uns gem\u00e4\u00df den Worten Gottes rechtschaffen und gerecht zu verhalten. Und wenn wir als Muslime irgendeine \u00dcberlegenheit f\u00fcr uns reklamieren wollen, dann gerade diese, dass wir geduldig mit gutem Beispiel vorangehen, um unsere Gemeinschaften zu vers\u00f6hnen und zwischen uns Gerechtigkeit und Respekt gedeihen zu lassen. (mk, ab, as, eg, ek, sbk)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu den gravierendsten Verirrungen im Verst\u00e4ndnis unseres Glaubens geh\u00f6ren zwei Ph\u00e4nomene, die wir als \u201eAntisemitismus\u201c und \u201eantichristliche Ressentiments\u201c beschreiben k\u00f6nnten. Aber eine solche Beschreibung w\u00e4re in sich bereits eine sprachliche Verharmlosung und damit ebenfalls eine Facette der Verirrung. Wir m\u00fcssen ehrlich mit uns sein. Und wir m\u00fcssen unsere Unvollkommenheiten schonungslos benennen. 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