{"id":310,"date":"2017-08-31T20:50:35","date_gmt":"2017-08-31T18:50:35","guid":{"rendered":"http:\/\/freitagsworte.de\/?p=310"},"modified":"2017-08-31T19:34:58","modified_gmt":"2017-08-31T17:34:58","slug":"das-opferfest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2017\/08\/31\/das-opferfest\/","title":{"rendered":"Das Opferfest"},"content":{"rendered":"<p>Auch dieses Jahr feiern wir wieder das islamische Opferfest. Wir sind in Gedanken bei unseren Glaubensgeschwistern in Mekka, die ihre Pilgerreise mit dem Ritus der Schlachtung eines Opfertieres beenden. So wie sie sind auch wir hier in Deutschland dazu berufen, dieses hohe Fest unseres Glaubens mit der Schlachtung eines Opfertieres zu begehen.<\/p>\n<p>Allj\u00e4hrlich ist dieses Opferritual aber auch Anlass zu mannigfaltigen Diskussionen und Kontroversen. Und damit einmal mehr ein Hinweis f\u00fcr uns Muslime, dass wir unseren Glauben nicht in der richtigen und verst\u00e4ndlichen Weise zu vermitteln in der Lage sind. Dabei ist gerade das Opferfest wie kein anderer Anlass dazu geeignet, die Essenz des Islam, die Kernaussagen des Islam verst\u00e4ndlich zu machen.<\/p>\n<p><!--more-->Vielleicht geht unser Problem noch weiter und \u00fcber die Schwierigkeiten der akkuraten Glaubensvermittlung hinaus. Vielleicht sind die Diskussionen auch ein Hinweis f\u00fcr uns, dass wir uns vom Kern unseres Glaubens entfernt haben. Dar\u00fcber nachzudenken, soll uns das diesj\u00e4hrige Opferfest Mahnung sein.<\/p>\n<p>Oft genug erkl\u00e4ren wir das Opferfest als ein Gedenken an Abrahams Bund mit Gott und seine Opferbereitschaft als Ausdruck h\u00f6chster Gottergebenheit. Abraham, der zum Beweis seiner Treue gegen\u00fcber Gott sogar dazu bereit war, seinen Sohn zu opfern, gilt uns als Beispiel f\u00fcr die vorbildliche Ergebenheit des Gl\u00e4ubigen.<\/p>\n<p>Die traditionelle Sicht auf Fr\u00f6mmigkeit als einen Akt der ultimativen Bereitschaft zur T\u00f6tung eines Menschen, m\u00fcssen wir aber skeptisch betrachten. Die Gedankenfigur, dass es ideelle Werte gebe, zu deren Erhalt oder Beweis das T\u00f6ten eines Menschen legitim sei, ist h\u00f6chst problematisch und angesichts der Herausforderungen unserer Gegenwart unbedingt kritisch zu diskutieren.<\/p>\n<p>Viele kritische Stimmen sehen in dem Opferritual einen aus der Zeit gefallenen, l\u00e4ngst \u00fcberholten Akt der Opferbereitschaft. Gerade das Schlachten eines Tieres und das Verteilen seines Fleisches wird als eine verschwenderische, archaische Buchstabengl\u00e4ubigkeit gedeutet, die nicht mehr zu den Realit\u00e4ten unserer Zeit passe, denn niemandem mangele es an Fleisch in unserer Gesellschaft.<\/p>\n<p>Stattdessen m\u00fcsse man dieses Ritual nur nach seinem Sinn und Zweck her deuten und historisch-kritisch einhegen. Es komme nur darauf an, etwas zu opfern, was einem wichtig ist. Sich einzuschr\u00e4nken, vielleicht etwas zu spenden und so den sozialen Gedanken der Hilfsbereitschaft lebendig zu erhalten.<\/p>\n<p>Nichts w\u00e4re kurzsichtiger. Denn das Opferfest ist nicht die einmal j\u00e4hrlich betriebene Armenspende im Gestus des verm\u00f6genden G\u00f6nners.<\/p>\n<p>Gott selbst hat uns im Koran eine andere Botschaft des Opferfestes anvertraut. Diese Botschaft m\u00fcssen wir heute und in Zukunft wieder erkennbar machen:<\/p>\n<p>In Sure 22, Vers 37 hei\u00dft es mit Hinweis auf das Opferritual: \u201eIhr Fleisch erreicht Allah nicht, noch tut es ihr Blut, sondern eure Ehrfurcht ist es, die Ihn erreicht. In der Weise hat Er sie euch dienstbar gemacht, auf dass ihr Allah f\u00fcr seine Rechtleitung preist. Und gib denen frohe Botschaft, die Gutes tun.\u201c<\/p>\n<p>Wie so h\u00e4ufig, bleibt eine sprachliche \u00dcbersetzung der im Original vorliegenden Formulierungen unvollst\u00e4ndig und kann die wundersame Bedeutungsvielfalt der g\u00f6ttlichen Offenbarung nicht in G\u00e4nze wiedergeben. Das, was Gott erreicht, wird mit Taqwa beschrieben. Taqwa ist nicht nur Ehrfurcht oder Gottesfurcht. Sie wird beschrieben als ein Erzittern, ein Erschaudern des Herzens (Sure 22, 35) oder auch als Bescheidenheit und Demut (Sure 22, 34). Taqwa wird als eine Haltung beschrieben, die im Gegensatz zur G\u00f6tzenverehrung steht und in welcher der Mensch davor zur\u00fcckschreckt, sich Gott gegen\u00fcber aufzulehnen (Sure 22, 32).<\/p>\n<p>Jene, die Taqwa zeigen, sind \u201emuhsin\u201c. Der Koran spricht im Plural von \u201eel muhsinine\u201c. \u201eMuhsin\u201c leitet sich ab vom Wortstamm \u201eh\u00fcsn\u201c, dem Begriff f\u00fcr das Gute, das Sch\u00f6ne. Also sind jene, die Taqwa zeigen, jene, die das Sch\u00f6ne und das Gute tun. In Sure 5, Vers 8 werden jene, die der Taqwa n\u00e4her stehen, als jene beschrieben, die gerecht handeln.<\/p>\n<p>Taqwa ist also nicht lediglich eine individuelle Spiritualit\u00e4t, eine pers\u00f6nliche Form der Demut vor Gott. Taqwa verpflichtet zum Einsatz f\u00fcr seinen N\u00e4chsten, zum gerechten Handeln, zum Mehren des Guten und des Sch\u00f6nen in der Welt.<\/p>\n<p>In Sure 51, Vers 19 werden jene, die Taqwa zeigen, als jene beschrieben, an deren Verm\u00f6gen Bed\u00fcrftige ein Anrecht haben, die aus Not darum bitten und solche, die aus Scham nicht darum bitten k\u00f6nnen. Im Original hei\u00dft es in diesem Vers: \u201eVe fi emvalihim hakkun lis saili vel mahrumi.\u201c Das entscheidende Wort ist \u201ehakkum\u201c, das einen Anspruch, ein Anrecht beschreibt.<\/p>\n<p>Beim Opferfest geht es also nicht um eine Spende, ein Almosen, eine Armenspeisung oder eine Hilfestellung. Mit dem Opferfest erinnert uns Gott daran, dass andere Menschen, die nicht in dem Wohlstand leben, mit dem wir gesegnet sind, einen Anspruch darauf haben, an diesem Wohlstand teilzuhaben.<\/p>\n<p>Mit dem Opferfest erinnert Gott uns daran, dass wir Gesch\u00f6pfe sind, die sich von anderen Gesch\u00f6pfen ern\u00e4hren, die andere Gesch\u00f6pfe opfern, um dank ihres Fleisches und ihres Blutes im Wohlstand leben zu k\u00f6nnen. Dieser materielle Wohlstand verbleibt in unserem Besitz. Er erreicht Gott nicht. Gott setzt aber voraus, dass wir uns dieser Zust\u00e4nde bewusst sind. Dass wir begreifen, dass wir auf Kosten anderer leben. Das unser Wohlstand durch den materiellen Verlust anderer erzielt wird.<\/p>\n<p>Damit ermahnt uns Gott zur M\u00e4\u00dfigung und zur Z\u00e4hmung unserer Gier und unserer Uners\u00e4ttlichkeit.<\/p>\n<p>W\u00fcrden wir uns an das Gebot halten, nur Fleisch zu verzehren, das wir unter Anrufung Gottes eigenh\u00e4ndig schlachten oder zumindest anwesend sind und das Tier festhalten, w\u00e4hrend ihm sein Leben genommen wird, um uns Wohlstand zu bescheren, welche Form der Lebensmittelindustrie h\u00e4tten wir dann? W\u00fcrden wir dann noch das gleiche Ausma\u00df an Leid verursachen, mit dem wir uns gegenw\u00e4rtig in der Massentierhaltung an dem Leben unserer Mitgesch\u00f6pfe vers\u00fcndigen?<\/p>\n<p>Mit dem Opferfest und dem ganz konkreten Ritual der Opferschlachtung erinnert uns Gott daran, dass Fleisch f\u00fcr uns etwas ist, \u00fcber das wir im \u00dcberma\u00df verf\u00fcgen. Dabei berauben wir andere Menschen ihres Anrechts auf ein w\u00fcrdiges Leben, indem wir auf den \u00c4ckern dieser Welt immer mehr Tierfutter f\u00fcr unser Bed\u00fcrfnis nach billigem Fleisch, f\u00fcr unseren Wohlstand produzieren, w\u00e4hrend gleichzeitig Menschen in unserer globalen Nachbarschaft verhungern, weil auf ihren \u00c4ckern nichts mehr gedeiht.<\/p>\n<p>Und mehr noch: Wir sind bereit, diese bed\u00fcrftigen Menschen im Meer vor unserer Haust\u00fcr zu Hunderten ertrinken zu lassen, nur weil wir Angst davor haben, ihr Anrecht auf Teilhabe an unserem Wohlstand anzuerkennen.<\/p>\n<p>Mit dem Opferritual gebietet Gott uns, einen Teil unseres Wohlstandes zu opfern und den Ertrag mit anderen Menschen zu teilen. Das ist Taqwa, die Demut, mit der unsere Herzen erzittern sollen, damit wir nicht vergessen, gerecht zu handeln, Gutes und Sch\u00f6nes zu verrichten.<br \/>\nStattdessen sind wir aber eher dazu bereit, andere Menschen zu opfern, damit sich unser Wohlstand nicht um ein Jota verringert. Und unsere Herzen erzittern dabei kein Bisschen.<\/p>\n<p>Deshalb sollten wir das Opferfest nicht nur als Fest der Freude und der Feierlichkeiten begehen. Wir sollten uns und unser Gewissen pr\u00fcfen, ob wir mit Taqwa im Herzen uns stets f\u00fcr das Gute und Sch\u00f6ne, ob wir uns f\u00fcr Gerechtigkeit einsetzen. Gott muss offensichtlich daran zweifeln &#8211; denn er erinnert uns jedes Jahr mit dem Opferfest aufs Neue daran, unsere Herzen erschaudern zu lassen. (mk)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch dieses Jahr feiern wir wieder das islamische Opferfest. 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