{"id":1753,"date":"2021-10-22T08:19:00","date_gmt":"2021-10-22T06:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/freitagsworte.de\/?p=1753"},"modified":"2021-10-22T07:43:56","modified_gmt":"2021-10-22T05:43:56","slug":"wessen-furcht-muss-von-uns-ernstgenommen-werden-und-ueber-wessen-furcht-duerfen-wir-lachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2021\/10\/22\/wessen-furcht-muss-von-uns-ernstgenommen-werden-und-ueber-wessen-furcht-duerfen-wir-lachen\/","title":{"rendered":"Wessen Furcht muss von uns ernstgenommen werden und \u00fcber wessen Furcht d\u00fcrfen wir lachen?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\">Ein Gastbeitrag von Patrick Isa Brooks<\/p>\n\n\n\n<p><em>O Herr, meine Seele ist betr\u00fcbt bis an den Tod! Es dr\u00e4ngt mich, Dir mein Leid zu klagen.<\/em> Die weltweite Pandemie, mit der wir gepr\u00fcft werden, hat uns alle \u00e4rmer gemacht. Sie hat Existenzen zerst\u00f6rt und Tr\u00e4ume vernichtet, \u00c4ngste erzeugt und in die Einsamkeit gef\u00fchrt. Unz\u00e4hlige Menschen haben wir zu Grabe tragen m\u00fcssen; auch solche, die nicht \u201esowieso\u201c gestorben w\u00e4ren. Viele von ihnen fielen der Krankheit zum Opfer, weitere den Nebenwirkungen der Impfung. Wieder andere starben aufgrund von h\u00e4uslicher Gewalt oder nahmen sich in ihrer Verzweiflung selbst das Leben. Die Bilder von den Intensivstationen und Krematorien haben sich tief in unser kollektives Ged\u00e4chtnis eingebrannt, Todesstatistiken und Inzidenzbarometer sind zu unserem traurigen Alltag geworden. O Herr, jeder Todesfall ist einer zu viel, und doch stelle ich best\u00fcrzt fest, dass wir nicht allen Verstorbenen die gleiche Aufmerksamkeit schenken. Der Corona-Opfer gedenken wir zurecht mit einem Staatsakt und halten ihren Angeh\u00f6rigen tr\u00f6stend Hand und Schulter hin. \u00dcber die Impftoten hingegen sowie \u00fcber Totschlags- und Selbstmordzahlen im Zusammenhang mit den Corona-Ma\u00dfnahmen sprechen wir nicht. Wir betrachten sie eher als Makel, als unerw\u00fcnschten Fehler im System, der den Erfolg unserer eiligen Impfkampagne blo\u00df tr\u00fcben, ja unseren gesellschaftlichen Aktionismus infrage stellen k\u00f6nnte. Jene Verstorbenen sind aber mehr als Kollateralsch\u00e4den: Auch sie waren Menschen, die Angeh\u00f6rige hinterlassen haben. Auch ihrem Tod gilt es Rechnung zu tragen, auch ihre Lieben m\u00fcssen wir als Gesellschaft tr\u00f6sten und versorgen! Hilf uns, dieses Leid ebenso anzuerkennen! Hilf uns, daf\u00fcr empf\u00e4nglich sein! Bitte lass es uns nicht egal sein!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><em>O Herr, ich suche Zuflucht bei Dir in meinem Kummer! <\/em>Wir alle sind zutiefst verunsichert. Im Kern hat jeder und jede von uns den innigsten Wunsch, gesund zu bleiben und die Liebsten zu sch\u00fctzen. F\u00fcr die meisten Menschen bedeutet dies, sich f\u00fcr die CoViD-Impfung zu entscheiden, und es ist unbedingt richtig, dass wir uns als Gesellschaft daf\u00fcr einsetzen, allen Impfwilligen einen solchen Schutz zu erm\u00f6glichen. Es gibt unter uns aber auch solche, deren innere Stimme zur Vorsicht mahnt. Sie haben oft lange mit sich gerungen, Informationen verglichen und nach besonnener Abw\u00e4gung von Nutzen und Risiko beschlossen, sich nicht gegen Corona impfen zu lassen. W\u00e4hrend die einen also nichts \u00e4rger f\u00fcrchten als eine CoViD-Erkrankung, haben die anderen gro\u00dfe Angst vor schweren Impfnebenwirkungen. Ich frage Dich, o Herr, denn ich wei\u00df keine Antwort: Wessen Furcht muss von uns ernstgenommen werden und \u00fcber wessen Furcht d\u00fcrfen wir lachen? Welche jener beiden \u00c4ngste verdient es, dass wir als Gesellschaft zusammenhalten und unser gemeinsames Streben an ihr ausrichten, und welcher Angst k\u00f6nnen wir bedenkenlos jedwede Berechtigung absprechen? Ist es fair, dass wir Impfskeptiker pauschal als rechte Spinner abstempeln und jegliche Kritik am Regierungsnarrativ als kruden Verschw\u00f6rungsmythos abtun? Ist es gerecht, regelm\u00e4\u00dfig getestete \u201eUngeimpfte\u201c als Pandemietreiber zu bezeichnen, wo wir doch gleichzeitig wissen, dass die Impfstoffe nur f\u00fcr begrenzte Zeit sch\u00fctzen und auch keine Herdenimmunit\u00e4t bewirken k\u00f6nnen? Ist Solidarit\u00e4t eine Einbahnstra\u00dfe, sodass \u201eUngeimpfte\u201c mit ihren Steuern weiterhin zur kostenlosen Bereitstellung von Impfstoffen beitragen sollen, w\u00e4hrend Geimpfte nicht l\u00e4nger willens sind, sich finanziell an kostenfreien Tests zu beteiligen?<\/p>\n\n\n\n<p><em>O Herr, ich m\u00f6chte Dir mein Herz aussch\u00fctten, so weh ist mir!<\/em> Ich habe Angst davor, jetzt alles ruhig hinzunehmen und morgen in einer Wirklichkeit aufzuwachen, in der die einen dazugeh\u00f6ren und die anderen ausgeschlossen sind. Die finstere Vorstellung, dass ein Teil der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger bald Merkmale wie \u201egut\u201c, \u201esozial\u201c, \u201egerecht\u201c, \u201everantwortungsvoll\u201c oder \u201eopferbereit\u201c einseitig f\u00fcr sich beanspruchen sollte, w\u00e4hrend alle \u201eNon-Konformen\u201c f\u00fcr grob fahrl\u00e4ssig, unmenschlich und damit minder gemeinschaftstauglich befunden werden k\u00f6nnten, l\u00e4sst mich buchst\u00e4blich erschaudern. Ich m\u00f6chte in keiner Welt leben, in der mein Impfstatus dar\u00fcber entscheidet, ob ich meiner Arbeit nachgehen, \u00e4rztliche Hilfe in Anspruch nehmen oder auch nur einen Supermarkt betreten darf. Ich w\u00fcnsche mir ein Land, das mir weiterhin erlaubt, freiz\u00fcgig zu reisen und meine Familie im Ausland zu besuchen; ein Land, in dem der ungehinderte Zugang zu Bildung auch dann selbstverst\u00e4ndlich bleibt, wenn ich nicht dazu bereit bin, mein Kind f\u00fcr eine bundesweite Impfaktion zur Verf\u00fcgung zu stellen. Warum sollten Menschen in einem Rechtsstaat dazu gen\u00f6tigt werden, zwischen Freiheit und Gesundheit, zwischen Teilhabe und Gewissenentscheid zu w\u00e4hlen? Vielleicht sind all diese Bef\u00fcrchtungen unbegr\u00fcndet, o Herr! Vielleicht male ich den Teufel an die Wand, aber die Vorzeichen f\u00fcr solche Entwicklungen sind l\u00e4ngst da und es bereitet mir gewaltiges Unbehagen, dass die gro\u00dfe Mehrheit in unserem Land zu s\u00e4mtlichen Ma\u00dfnahmen einfach schweigt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>O Herr! Noch einmal will ich mein Wehklagen anstimmen, bald bin ich still.<\/em> Ich dachte immer, ein offener Diskurs sei in unserer Demokratie gew\u00fcnscht, und doch vermisse ich in den derzeitigen \u00f6ffentlichen Debatten ernsthafte Kontroversen. Zahlreiche namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden nicht geh\u00f6rt, Studien aus aller Welt nicht besprochen. Stattdessen wird der bisher eingeschlagene, maximal-invasive politische Kurs unbeirrt beibehalten. Die Frage, wie wir als Gesellschaft im Zeichen der Pandemie weiter zusammenleben wollen, wurde im Bundestagswahlkampf gr\u00f6\u00dftenteils umschifft. Auch die politische Bildung, die stets auf Meinungsvielfalt pocht, vor \u00dcberw\u00e4ltigung mit einseitigen Fakten warnt und zurecht f\u00fcr die unterschiedlichsten Formen von gesellschaftlichen Ausschl\u00fcssen sensibilisiert, \u00e4u\u00dfert sich zum Thema 2G nicht. Und die Religionsgemeinschaften, o Herr? Ich h\u00f6re jedenfalls nichts. Die gro\u00dfen Kirchen scheinen die Ma\u00dfnahmen der Regierung f\u00fcr alternativlos zu halten und die religi\u00f6sen Minderheiten bleiben wohl ruhig, weil sie schon gen\u00fcgend andere Probleme haben. Wenn mich der Islam aber eines gelehrt hat, so ist es doch, die heiligen Prinzipien, die Du uns \u00fcbermittelt hast, hochzuhalten, und das Zusammenleben, das Du Dir f\u00fcr uns w\u00fcnschst, zu sch\u00fctzen: Alle Menschen sind vor Deinem gerechten Antlitz gleich und jedwede gesellschaftliche Spaltung, so glaube ich, ist Dir als allbarmherzigem Gott ein Gr\u00e4uel. Lass uns diesen Gedanken nicht vergessen! Schreibe ihn in unsere Herzen!<\/p>\n\n\n\n<p><em>O Herr, es schmerzt mich, denn ich stehe am Scheideweg und kann doch nur das Falsche tun! <\/em>Als islamischer Theologe und politischer Bildner habe ich den unbedingten Wunsch, dem gesellschaftlichen Wohl zu dienen und die Welt damit hoffentlich ein kleines St\u00fcckchen besser zu machen. Dennoch nehme ich eine zunehmende Entfremdung von dieser Gesellschaft bei mir wahr. Die Entscheidung f\u00fcr oder gegen eine Impfung scheint immer mehr zur Glaubensfrage zu werden und sie droht, Familien zu entzweien und Freundschaften kaputt zu machen. O Herr, wie k\u00f6nnen wir dieser Polarisierung entfliehen, wie unsere Grundrechte retten? Ich dachte immer, 2xG st\u00fcnde f\u00fcr Grundgesetz (GG) und nicht f\u00fcr \u201eGeimpfte und Genesene\u201c. Ich w\u00fcnsche mir sehr, dass wir als Gesellschaft einen vern\u00fcnftigen und f\u00fcr alle Menschen w\u00fcrdevollen Umgang mit Corona finden, dass wir aufeinander R\u00fccksicht nehmen und unsere Freiheiten verteidigen, denn wo keine Freiheit mehr da ist, verliert auch die Gesundheit, ja die menschliche Existenz insgesamt, ihren besonderen Wert. Ich stehe nackt vor Dir und wei\u00df nicht mehr weiter: Bitte mach, dass es aufh\u00f6rt!<\/p>\n\n\n\n<p><em>O Herr, vergib mir, falls ich im Irrtum sein sollte, aber ich kann nicht anders! Amen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gastbeitrag von Patrick Isa Brooks O Herr, meine Seele ist betr\u00fcbt bis an den Tod! Es dr\u00e4ngt mich, Dir mein Leid zu klagen. Die weltweite Pandemie, mit der wir gepr\u00fcft werden, hat uns alle \u00e4rmer gemacht. Sie hat Existenzen zerst\u00f6rt und Tr\u00e4ume vernichtet, \u00c4ngste erzeugt und in die Einsamkeit gef\u00fchrt. 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