{"id":1466,"date":"2020-09-18T08:30:00","date_gmt":"2020-09-18T06:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/freitagsworte.de\/?p=1466"},"modified":"2020-09-17T12:24:24","modified_gmt":"2020-09-17T10:24:24","slug":"menschen-sehen-dich-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2020\/09\/18\/menschen-sehen-dich-an\/","title":{"rendered":"Menschen sehen dich an"},"content":{"rendered":"\n<p>Theodor W. Adorno schreibt in seinem Werk \u201eMinima Moralia\u201c unter der \u00dcberschrift \u201eMenschen sehen dich an\u201c Folgendes:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Entr\u00fcstung \u00fcber begangene Grausamkeiten wird um so geringer, je un\u00e4hnlicher die Betroffenen den normalen Lesern sind, je brunetter, \u00bbschmutziger\u00ab, dagohafter. Das besagt \u00fcber die Greuel selbst nicht weniger als \u00fcber die Betrachter. Vielleicht ist der gesellschaftliche Schematismus der Wahrnehmung bei den Antisemiten so geartet, da\u00df sie die Juden \u00fcberhaupt nicht als Menschen sehen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die stets wieder begegnende Aussage, Wilde, Schwarze, Japaner glichen Tieren, etwa Affen, enth\u00e4lt bereits den Schl\u00fcssel zum Pogrom. \u00dcber dessen M\u00f6glichkeit wird entschieden in dem Augenblick, in dem das Auge eines t\u00f6dlich verwundeten Tiers den Menschen trifft. Der Trotz, mit dem er diesen Blick von sich schiebt &#8211; \u00bbes ist ja blo\u00df ein Tier\u00ab -, wiederholt sich unaufhaltsam in den Grausamkeiten an Menschen, in denen die T\u00e4ter das \u00bbNur ein Tier\u00ab immer wieder sich best\u00e4tigen m\u00fcssen, weil sie es schon am Tier nie ganz glauben konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der repressiven Gesellschaft ist der Begriff des Menschen selber die Parodie der Ebenbildlichkeit. Es liegt im Mechanismus der \u00bbpathischen Projektion\u00ab, da\u00df die Gewalthaber als Menschen nur ihr eigenes Spiegelbild wahrnehmen, anstatt das Menschliche gerade als das Verschiedene zur\u00fcckzuspiegeln. Der Mord ist dann der Versuch, den Wahnsinn solcher falschen Wahrnehmung durch gr\u00f6\u00dferen Wahnsinn immer wieder in Vernunft zu verstellen: was nicht als Mensch gesehen wurde und doch Mensch ist, wird zum Ding gemacht, damit es durch keine Regung den manischen Blick mehr widerlegen kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den folgenden Ausf\u00fchrungen soll die Shoa in keiner Weise mit anderen Ereignissen verglichen oder gar relativiert werden. Es geht vielmehr darum, zu ergr\u00fcnden, warum der Mensch zu Gewalt gegen seinen N\u00e4chsten f\u00e4hig ist und unter welchen Voraussetzungen dies geschieht. <\/p>\n\n\n\n<p>Jahrhunderte haben wir Menschen dazu gebraucht, die Vorstellung zu \u00fcberwinden, ein Mensch k\u00f6nne und d\u00fcrfe einen anderen Menschen als dinglichen Gegenstand besitzen, ihn sein Eigentum nennen, nach Belieben ausbeuten und ihn zur Erreichung seiner eigenen Interessen ermorden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch wenn wir heute glauben, diese Vorstellung \u00fcberwunden zu haben, ist es in Wirklichkeit doch so, dass wir Zust\u00e4nde der faktischen Sklaverei in Gestalt der unmittelbaren Ausbeutung von menschlichen K\u00f6rpern oder mittelbar ihrer Arbeitskraft dulden, ja von ihr profitieren, um unsere Gewohnheiten und Lebensstandards nicht \u00e4ndern zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Solange wir die von uns verursachte Ausbeutung und Gewalt nicht unmittelbar vor Augen haben, sie leugnen und besch\u00f6nigen k\u00f6nnen, sind wir in der Lage, sie zu verdr\u00e4ngen und unser Selbstbild einer zivilisierten und fortschrittlichen Kultur aufrechtzuerhalten &#8211; selbst auch dann noch, wenn unser Verhalten andere Menschen das Leben kostet. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir nennen die von uns ausge\u00fcbte Gewalt nicht mehr Ausbeutung oder Pl\u00fcnderung. Wir haben daf\u00fcr Begriffe wie \u201eglobalisierte Wirtschaft\u201c und \u201eWertsch\u00f6pfungskette\u201c erfunden. Letzterer vermittelt uns sogar das Gef\u00fchl, dass wir etwas Erschaffen, dass wir sch\u00f6pferisch t\u00e4tig sind. In Wirklichkeit transformieren wir die Ressourcen dieser Welt zu unseren Gunsten und auf Kosten des Lebens und der W\u00fcrde anderer Menschen &#8211; von der Wertkette k\u00f6nnen wir uns den Wert nur sichern, weil andere in Ketten liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem Ma\u00dfe, wie wir die freie Zirkulation von Geld und Wirtschaft zu unserem Vorteil f\u00f6rdern, reglementieren und unterbinden wir die freie Zirkulation von Menschen um den Globus, mit dem Ziel, nicht mit ihrem Elend und den von ihnen erduldeten Folgen der von uns verursachten Gewalt konfrontiert werden zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den zweiten Mechanismus unserer Verdr\u00e4ngung beschreibt Adorno mit seinen oben zitierten Worten. Die Vorstellung der Gottesebenbildlichkeit des Menschen l\u00e4sst sich nicht mit unserer Bereitschaft zur Ausbeutung anderer Menschen vereinbaren, ohne kognitive Risse zu verursachen. Diese Dissonanz \u00fcberwinden wir jedoch nicht, indem wir unser Handeln als falsch und sch\u00e4dlich erkennen und folglich \u00e4ndern. Viel eher sind wir dazu bereit, nur uns als Abglanz Gottes zu betrachten und allen anderen Menschen &#8211; und insbesondere denen, die wir ausbeuten und die f\u00fcr unseren Wohlstand leiden &#8211; diese Eigenschaft abzusprechen. Wir sind bereit, in ihnen \u201enur das Tier\u201c zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst wenn wir die Dimension der \u201eUnmenschlichkeit\u201c unseres Handelns erkennen, sind wir eher dazu bereit, uns mit dieser \u201eQualit\u00e4t\u201c unseres Handelns abzufinden, als dieses Leben und unseren Wohlstand mit anderen Menschen zu teilen. Wir gestehen uns ein, anderen die Menschlichkeit abzusprechen, in ihnen \u201enur das Tier\u201c zu erblicken. Unsere einzige Rechtfertigung f\u00fcr dieses Handeln ist die fehlende Bereitschaft, auch nur auf einen Bruchteil unserer Annehmlichkeiten zu verzichten. Selbst die blo\u00dfe Furcht davor, uns einschr\u00e4nken zu m\u00fcssen oder Gewohntes ver\u00e4ndern zu m\u00fcssen, motiviert uns dazu, andere fortw\u00e4hrend zu entmenschlichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und sobald wir in unserem Gegen\u00fcber \u201enur noch das Tier\u201c sehen, sind wir zu jeder Form der Gewalt bereit. Dem Tier fehlt die Ebenbildlichkeit Gottes. Es ist im klassischen europ\u00e4ischen Denken, wie die gesamte Sch\u00f6pfung, uns Untertan. Untertanen sind jeder Verf\u00fcgungsgewalt ihrer Herren ausgeliefert. Dort aber, wo die W\u00fcrde des Mensch sich von der Sch\u00f6pfung l\u00f6st und in g\u00f6ttliche Sph\u00e4ren aufsteigt, bleibt der Mensch nicht mehr Teil der Sch\u00f6pfung. In dem Augenblick, in welchem der Mensch sich als Krone der Sch\u00f6pfung begreift und sich damit n\u00e4her an Gott als an dessen Sch\u00f6pfung positioniert, bleibt kein Raum mehr f\u00fcr Mitleid f\u00fcr die Sch\u00f6pfung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das mag auch der Grund sein, warum wir ohne zu z\u00f6gern t\u00e4glich millionenfaches Leid an Tieren verursachen. Unsere einzige Begr\u00fcndung f\u00fcr diese Gewalt ist, dass uns Tiere schmecken. Dass wir daran gew\u00f6hnt sind und es uns bequem ist, uns von ihrem Fleisch und dem ihrer Nachkommen zu ern\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Erhalt unserer Konsumgewohnheiten verf\u00fcttern wir die H\u00e4lfte der weltweiten pflanzlichen Nahrungsmittelproduktion an Tiere, die wir essen wollen. Gleichzeitig verhungern weltweit Menschen, weil ihnen eben diese Nahrung fehlt. Wir z\u00f6gern also nicht, Menschen Brot vorzuenthalten, weil wir lieber Fleisch essen, statt das Brot mit Anderen zu teilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies mag einer der Gr\u00fcnde sein, warum wir als Muslime gehalten sind, an die radikale Einheit Gottes zu glauben. Der strenge Monotheismus des Islam soll nicht einen eifers\u00fcchtigen Gott vor anderen G\u00f6ttern sch\u00fctzen. Er soll uns Menschen vor Augen f\u00fchren, dass wir nicht \u00fcber der Sch\u00f6pfung stehen, sondern ein Teil dieser Sch\u00f6pfung sind. Die Sch\u00f6pfung ist uns nicht Untertan. Vielmehr sind wir eine Gemeinschaft von Mitgesch\u00f6pfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind nicht das Ebenbild Gottes, denn dieser ist der Eine, der Unvergleichbare, der in jedem Teil seiner Sch\u00f6pfung ist, dieser aber nicht \u00e4hnelt (s. Sure 112). Wir sind nicht der Abglanz Gottes und nicht die Krone der Sch\u00f6pfung. Wir sind Gottes Statthalter auf Erden (vgl. Sure 2, Vers 30). Ein Statthalter ist nicht befugt, sich das ihm anvertraute Gut anzueignen und es auszubeuten. Als Statthalter sind wir dazu berufen, die uns anvertraute Sch\u00f6pfung zu bewahren und zu erhalten, Schaden von ihr abzuwenden und ihren Nutzen f\u00fcr alle Mitgesch\u00f6pfe zu mehren &#8211; nicht nur f\u00fcr uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Solange wir nicht bereit sind, unser Selbstverst\u00e4ndnis in diesem Sinne zu hinterfragen, wird uns das Sterben im Mittelmeer und das Leid von Menschen auf griechischen Inseln und nordafrikanischen Lagern nicht ber\u00fchren. Wir werden nicht erschrecken, selbst wenn wir die ganze Welt zum Schlachthaus machen. Und der Mensch, der sich f\u00fcr das Ebenbild Gottes h\u00e4lt, wandelt stets am Rande der Versuchung, nur sich selbst der N\u00e4chste zu sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Theodor W. 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