{"id":1426,"date":"2020-07-30T22:16:34","date_gmt":"2020-07-30T20:16:34","guid":{"rendered":"https:\/\/freitagsworte.de\/?p=1426"},"modified":"2020-07-31T08:00:15","modified_gmt":"2020-07-31T06:00:15","slug":"das-fest-der-naehe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2020\/07\/30\/das-fest-der-naehe\/","title":{"rendered":"Das Fest der N\u00e4he"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie jedes Jahr feiern wir auch diesmal das Opferfest mit unseren gewohnten Ritualen. Dazu geh\u00f6rt die Schlachtung eines Opfertieres und das Verteilen eines Teils des Fleisches.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Ritual ist buchst\u00e4blich so k\u00f6rperlich pr\u00e4sent und pr\u00e4gend, dass wir nahezu \u00fcberw\u00e4ltigt von seiner physischen Kraft uns zunehmend von der ihm innewohnenden und in der Offenbarung beschriebenen Bedeutung entfernen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>So hei\u00dft es (22, 37): \u201eWeder ihr Fleisch, noch ihr Blut werden Allah erreichen, aber ihn erreicht die Gottesfurcht von euch. So hat Er sie euch dienstbar gemacht, damit ihr Allah als den Gr\u00f6\u00dften preist, dass Er euch rechtgeleitet hat. Und verk\u00fcndet frohe Botschaft den Gutes Tuenden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was mag diese Botschaft bedeuten? Im Koran erfahren wir auch, dass Gott uns n\u00e4her ist als unsere Halsschlagader. Dass er stets mit uns ist, egal wohin wir gehen oder was wir auch tun. Weshalb brauchen wir dann noch einen Ritus, mit dem wir Allah erreichen sollen?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die N\u00e4he Gottes zu uns ist eine Gewissheit, die uns die Offenbarung verk\u00fcndet. Aber bedeutet dies auch, dass wir Gott nahe sind? Die Beziehung zwischen uns und Gott ist keine Beziehung der gleichen Eigenschaften. Er ist der Allbarmherzige, der Allwissende, der Erschaffende und der das Leben Nehmende. Wir sind unvollkommen. Wir k\u00f6nnen die N\u00e4he zu Gott aus unserer Perspektive nicht durch Sinneseindr\u00fccke empfinden oder durch Worte postulieren. Wir sind dazu verpflichtet, t\u00e4glich diese N\u00e4he durch unser Handeln herzustellen oder zumindest ihr nachzusp\u00fcren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Ritual des Opferfestes hilft uns Gott dabei, diese N\u00e4he in verschiedenen Beziehungen herzustellen. Zun\u00e4chst ganz unmittelbar zu dem Lebewesen, das wir t\u00f6ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Jede und jeder, der oder dem es m\u00f6glich ist, sollte im Moment des Schlachtens des Opfertieres anwesend sein. Und wenn m\u00f6glich dabei das Tier ber\u00fchren, es festhalten, wenn es durch Fachleute durch den Halsschnitt get\u00f6tet wird. Diese N\u00e4he darf kein Ringen, kein Kampf mit dem Tier sein. Es ist behutsam zu behandeln, vielleicht Tage zuvor pers\u00f6nlich zu f\u00fcttern, zu pflegen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe in meiner Jugend diese Momente miterlebt. Ich war dabei, wie ein Opfertier auf dem Viehmarkt erworben und auf einem Pferdekarren in den Innenhof unseres Hauses in der T\u00fcrkei verfrachtet wurde. Das Schaf wurde dort mehrere Tage umsorgt und gepflegt, getr\u00e4nkt und gef\u00fcttert. Am Tag der Hausschlachtung am ersten Feiertag lief es ohne gef\u00fchrt zu werden an den Ort der Schlachtung, setzte sich unmittelbar neben die Grube, in der das Blut aufgefangen werden sollte und blickte uns, die wir um das Tier herum standen, mit einer Ruhe an, die ich niemals vergessen werde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Anblick der Schlachtung, die k\u00f6rperliche N\u00e4he zum Opfertier schafft eine tiefe Demut gegen\u00fcber dem Leben, das wir nehmen, um uns zu ern\u00e4hren. Das Ausweiden und Zerlegen des Tieres verdeutlicht uns die \u00c4hnlichkeit unserer Anatomie, mit vergleichbaren Organen, Blutgef\u00e4\u00dfen, Muskeln und Knochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese N\u00e4he sensibilisiert uns f\u00fcr die Haltungs- und Zuchtbedingungen, f\u00fcr die Fragen der Verschwendung von Lebensmitteln. Uns wird bewusst, dass wir keine industriellen Produkte verzehren, sondern Lebewesen. Der Verantwortung ihnen gegen\u00fcber, werden wir in unseren modernen Zeiten vielleicht weniger gerecht, als zu Zeiten, in der jeder f\u00fcr das Fleisch, das er verzehren wollte, auch selbst t\u00f6ten musste.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Opfertier sorgt f\u00fcr gesellschaftliche N\u00e4he. Sein Fleisch wird an Freunde und Verwandte verteilt. Ein Anlass, der uns j\u00e4hrlich daran erinnert, wie wenig wir uns um einander k\u00fcmmern oder wechselseitig unsere N\u00e4he suchen. Die Verg\u00e4nglichkeit des Opfertieres ermahnt uns, uns bewusst zu machen, wie verg\u00e4nglich auch wir sind und es vielleicht kein n\u00e4chstes Opferfest f\u00fcr uns oder unsere Freunde und Verwandte geben wird, an welchem man sich wieder treffen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Fleisch soll auch an Bed\u00fcrftige verteilt werden. \u00dcber den Tod des Opfertieres schafft dieses Ritual eine N\u00e4he zu Menschen, deren Existenz und Not wir im Alltag ausblenden. Wir sind in einem Prozess der sozialen Desintegration verfangen, in dem jeder nur sich selbst der N\u00e4chste ist, in welchem Armut und wirtschaftliche Not zu einer pers\u00f6nlichen Schuld und Schande geworden sind. Das Opfertier \u00fcberwindet diese Distanz und diese Werturteile, indem es uns die Bed\u00fcrftigkeit als etwas erkennen l\u00e4sst, das wir durch Solidarit\u00e4t und das Teilen unseres pers\u00f6nlichen \u00dcberflusses lindern oder g\u00e4nzlich aufheben k\u00f6nnten. Armut ist nicht das Schicksal oder die Schuld der Betroffenen. Sie ist die Folge unseres wirtschaftlichen Handelns und der Priorit\u00e4ten, die wir darin setzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Opfertier schafft eine spirituelle N\u00e4he und Unmittelbarkeit, die wir in der Allt\u00e4glichkeit unseres Glaubens zuweilen aus den Augen verlieren. Es schafft durch seinen Tod die N\u00e4he zu Abraham. Zu seiner Glaubensst\u00e4rke, zu seiner Ergebenheit. Aber auch zu der Frage, was wir empfinden w\u00fcrden, h\u00e4tten wir seine Pr\u00fcfung zu bestehen? Ist es \u00fcberhaupt etwas Gutes, zu einem solchen Opfer bereit zu sein? Seinen eigenen Sohn zu opfern, weil Gott es verlangt? Wie barmherzig kann ein Gott sein, der solch eine Tat verlangt?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unser j\u00e4hrliches Opfer soll uns die N\u00e4he sp\u00fcren lassen, die Abraham zu Gott empfand. Nur diese N\u00e4he und Zuversicht kann ihn doch hoffen lassen, dass Gott das Schicksal so wenden wird, dass es nicht zum Vollzug des versprochenen Opfers kommen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig ist es unsere heutige und t\u00e4gliche Pr\u00fcfung, uns zu hinterfragen, was jene Pr\u00fcfungen sind, die Gott von uns verlangt und diese zu unterscheiden von den Deutungen und Erwartungen, die aus uns selbst entspringen, die wir aber Gott in den Mund legen. Sind unsere Taten immer Ausdruck einer Ergebenheit in Gott? Oder handeln wir auch eigens\u00fcchtig und von pers\u00f6nlichen Motiven getrieben? Folgen wir Gott oder betr\u00fcgen wir uns und andere mit Gott?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Opfertier verbindet uns ganz intensiv auch mit Ismail. Es schafft eine N\u00e4he zu seinen Gedanken und Empfindungen, die uns nicht fremd bleiben d\u00fcrfen. Was ist das f\u00fcr ein Vater, der Hand an den eigenen Sohn legen will? Was ist das f\u00fcr ein Gott, der dies von einem Vater verlangt?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt ein faszinierendes Gem\u00e4lde des K\u00fcnstlers Caravaggio aus dem 16. Jahrhundert, welches in den Uffizien in Florenz h\u00e4ngt. Darin ist die Szene der Opferbereitschaft Abrahams dargestellt. Er h\u00e4lt in der rechten Hand das Messer, das er zum Hals seines Sohnes f\u00fchren will. Gerade im Augenblick dieser kraftvollen Bewegung greift ein Engel in seinen Arm und weist mit der anderen Hand auf das Opfertier, das in Gestalt des Widders am Bildrand erscheint. Bemerkenswert ist die Darstellung des Sohnes. Sein Kopf wird durch die linke Hand des Vaters brutal zu Boden gedr\u00fcckt. Der Daumen Abrahams greift in die Wange des Sohnes, seine Finger umschlie\u00dfen fest den Nacken. Der Sohn sucht verzweifelt den Blickkontakt zum Vater, als ob dies das unmittelbar Bevorstehende verhindern k\u00f6nnte. Der Mund ist aufgerissen zu einem qualvollen Schrei.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Keine Spur von Zuversicht oder Hoffnung oder Gottvertrauen. All das w\u00e4re \u00fcblich in der religi\u00f6sen Darstellung dieses Moments. Caravaggio macht uns aber durch seine Ausf\u00fchrung dieser Szene deutlich, dass die Pr\u00fcfung mit Gewalt und Verzweiflung keine Kleinigkeit ist. Es gibt so viele qualvolle Schreie und flehende Hilferufe, die wir in unserem Alltag \u00fcberh\u00f6ren, weil sie unsere Bequemlichkeit st\u00f6ren. Wir f\u00fchren vielleicht kein Messer zum Hals eines Menschen. Aber wir wollen auch nicht der Engel aus Caravaggios Gem\u00e4lde sein, der in den Arm des Schicksals f\u00e4llt, wenn es die K\u00f6pfe der Menschen in die Wellen des Mittelmeeres dr\u00fcckt. Wir schlagen niemandem das Messer aus der Hand, der andere qu\u00e4lt, misshandelt und t\u00f6tet, nur weil er die Macht dazu hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die N\u00e4he zu all diesen Fragen stellt das Opfertier her, wenn wir das Messer zu seinem Hals f\u00fchren. Das Opferfest ist damit nicht blo\u00df ein Schlacht- und Grillfest. Es stellt uns jedes Jahr immer wieder die Frage, ob wir zu denen geh\u00f6ren, die Gutes tun? Zu jenen, die damit die N\u00e4he zu Gott suchen? Oder ob wir wieder nur Fleisch verzehren?&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie jedes Jahr feiern wir auch diesmal das Opferfest mit unseren gewohnten Ritualen. Dazu geh\u00f6rt die Schlachtung eines Opfertieres und das Verteilen eines Teils des Fleisches.&nbsp; Dieses Ritual ist buchst\u00e4blich so k\u00f6rperlich pr\u00e4sent und pr\u00e4gend, dass wir nahezu \u00fcberw\u00e4ltigt von seiner physischen Kraft uns zunehmend von der ihm innewohnenden und in der Offenbarung beschriebenen Bedeutung&hellip; <\/p>\n<p class=\"simppeli-read-more\"><a href=\"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2020\/07\/30\/das-fest-der-naehe\/\" class=\"more-link\">Weiterlesen <span class=\"screen-reader-text\">Das Fest der N\u00e4he<\/span> <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8tv7g-n0","jetpack-related-posts":[{"id":1901,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2022\/07\/08\/das-fest-der-naehe-2\/","url_meta":{"origin":1426,"position":0},"title":"Das Fest der N\u00e4he","date":"8. Juli 2022","format":false,"excerpt":"Wie jedes Jahr feiern wir auch diesmal das Opferfest mit unseren gewohnten Ritualen. Dazu geh\u00f6rt die Schlachtung eines Opfertieres und das Verteilen eines Teils des Fleisches.\u00a0 Dieses Ritual ist buchst\u00e4blich so k\u00f6rperlich pr\u00e4sent und pr\u00e4gend, dass wir nahezu \u00fcberw\u00e4ltigt von seiner physischen Kraft uns zunehmend von der ihm innewohnenden und\u2026","rel":"","context":"\u00c4hnlicher Beitrag","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":310,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2017\/08\/31\/das-opferfest\/","url_meta":{"origin":1426,"position":1},"title":"Das Opferfest","date":"31. August 2017","format":false,"excerpt":"Auch dieses Jahr feiern wir wieder das islamische Opferfest. Wir sind in Gedanken bei unseren Glaubensgeschwistern in Mekka, die ihre Pilgerreise mit dem Ritus der Schlachtung eines Opfertieres beenden. So wie sie sind auch wir hier in Deutschland dazu berufen, dieses hohe Fest unseres Glaubens mit der Schlachtung eines Opfertieres\u2026","rel":"","context":"In &quot;Aufrichtigkeit&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":354,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2017\/09\/22\/allahs-naehe-spueren\/","url_meta":{"origin":1426,"position":2},"title":"Allahs N\u00e4he sp\u00fcren\u2026","date":"22. September 2017","format":false,"excerpt":"Wir reden oft \u00fcber den Islam und \u00fcber Allah, diskutieren \u00fcber Auslegungen des Koran und debattieren \u00fcber verschiedene islamische Str\u00f6mungen. Jeder von uns versucht ein guter Moslem oder sogar der bessere Moslem zu sein. Wir verteidigen aufs \u00c4u\u00dferste \u201eunseren\u201c Islam und missachten alles andere was nicht dieser Vorstellung entspricht und\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gottesn\u00e4he&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":1758,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2021\/10\/29\/die-illusion-von-macht-2\/","url_meta":{"origin":1426,"position":3},"title":"Die Illusion von Macht","date":"29. Oktober 2021","format":false,"excerpt":"Unsere Gegenwart ist gepr\u00e4gt von der Faszination, die unsere M\u00f6glichkeiten uns vermitteln. In dem Ausma\u00df, in welchem wir das Spirituelle, das buchst\u00e4blich Unbegreifbare, das Nichtk\u00f6rperliche, das Transzendente aus unserem Leben und unserer unmittelbaren Orientierung verdr\u00e4ngt haben, in dem Ma\u00dfe hat das K\u00f6rperliche, das Materielle, die Anh\u00e4ufung des Konkreten Bedeutung f\u00fcr\u2026","rel":"","context":"\u00c4hnlicher Beitrag","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":1117,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2019\/07\/19\/die-illusion-von-macht\/","url_meta":{"origin":1426,"position":4},"title":"Die Illusion von Macht","date":"19. Juli 2019","format":false,"excerpt":"Unsere Gegenwart ist gepr\u00e4gt von der Faszination, die unsere M\u00f6glichkeiten uns vermitteln. In dem Ausma\u00df, in welchem wir das Spirituelle, das buchst\u00e4blich Unbegreifbare, das Nichtk\u00f6rperliche, das Transzendente aus unserem Leben und unserer unmittelbaren Orientierung verdr\u00e4ngt haben, in dem Ma\u00dfe hat das K\u00f6rperliche, das Materielle, die Anh\u00e4ufung des Konkreten Bedeutung f\u00fcr\u2026","rel":"","context":"\u00c4hnlicher Beitrag","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":486,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2018\/01\/05\/wer-das-werk-nicht-ehrt-ist-des-meisters-nicht-wuerdig\/","url_meta":{"origin":1426,"position":5},"title":"Wer das Werk nicht ehrt, ist des Meisters nicht w\u00fcrdig!","date":"5. Januar 2018","format":false,"excerpt":"Nicht am \u00c4u\u00dferlichen soll man sich festhalten. Es ist nicht die Richtung des Gebets, die von Bedeutung ist; denn die kann sich \u00e4ndern, wie es Allah hier gerade gezeigt hat. Nicht Jerusalem wird angebetet, auch nicht Mekka oder die Kaaba, nicht ihr Boden ist es, der heilig ist, noch der\u2026","rel":"","context":"In &quot;Aufrichtigkeit&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1426"}],"collection":[{"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1426"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1426\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1429,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1426\/revisions\/1429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1426"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1426"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1426"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}