{"id":1409,"date":"2020-07-10T08:53:47","date_gmt":"2020-07-10T06:53:47","guid":{"rendered":"https:\/\/freitagsworte.de\/?p=1409"},"modified":"2020-07-10T08:53:48","modified_gmt":"2020-07-10T06:53:48","slug":"der-atem-und-der-duft-der-rose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2020\/07\/10\/der-atem-und-der-duft-der-rose\/","title":{"rendered":"Der Atem und der Duft der Rose"},"content":{"rendered":"\n<p>Ganz gleich, wie gewahr wir uns unserer Fehler und Neigungen sind. Wir sind Menschen. Wir sind fehlbar und es ist sogar so, dass wir zuweilen Gefallen an unseren Fehlern finden. Wir schauen von Zeit zu Zeit mit stiller oder gar offen zum Ausdruck gebrachter Freude in die Abgr\u00fcnde unseres Selbst. Und mit noch gr\u00f6\u00dferer Freude, blicken wir in fremde Abgr\u00fcnde. Die menschlichen Tiefen faszinieren uns. Wir sind zu Ausgrenzung und Hass f\u00e4hig. Wir sind von Eigennutz und pers\u00f6nlichen Begierden getrieben. Der Neid und die Missgunst nagen an uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Und selbst der Versuch, uns von diesem Dunklen unserer M\u00f6glichkeiten abzuwenden, birgt neue Fallstricke. Da wir die Existenz menschlicher Abgr\u00fcnde nicht leugnen k\u00f6nnen, sprechen wir uns von ihnen frei, indem wir sie zum Merkmal des Anderen machen. Die Anderen sind in diesen Abgr\u00fcnden versunken und zum Schlechten f\u00e4hig, wohingegen wir die Tiefen unserer menschlichen Existenz&nbsp;\u00fcberwunden haben und empor gestiegen sind,&nbsp;\u00fcber die Schlechtigkeit der Anderen hinweg zu einem vollkommeneren Dasein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst das Gute versuchen wir auf Kosten der Herabsetzung Anderer f\u00fcr uns zu reklamieren. Wir beanspruchen&nbsp;\u00dcberlegenheit f\u00fcr uns. Als ausschlie\u00dfliches Merkmal und zugleich als Legitimation f\u00fcr unser Handeln. Jedes Detail kann diesem&nbsp;\u00dcberlegenheitsanspruch zum Opfer fallen. Namen, Herk\u00fcnfte, Glaubenszugeh\u00f6rigkeiten, Kleidung, Sprache, Hautfarbe. Wir brauchen tats\u00e4chliche oder konstruierte Unterschiede, um sie und damit letztlich andere Menschen zu hierarchisieren &#8211; mit uns ganz oben in dieser Rangfolge.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Ausweg aus dieser Verirrung findet sich in dem Moment, in welchem wir uns intensiver mit den Grundlagen unserer Existenz als von Gott erschaffene Wesen besch\u00e4ftigen. Dabei finden wir uns zur\u00fcckgeworfen auf ganz grundlegende Wahrnehmungen, die sich von den Grenzen, mit denen wir uns von einander zu unterscheiden suchen, abheben und uns enger zusammenf\u00fchren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir entdecken dabei das hebr\u00e4ische Wort&nbsp;\u201eru\u2019ach\u201c. Es bedeutet&nbsp;\u201eWind\u201c&nbsp;und&nbsp;\u201eAtem\u201c. Es kommt uns bekannt vor:&nbsp;\u201eruh\u201c&nbsp;steht im Arabischen f\u00fcr den&nbsp;\u201eLebensodem\u201c&nbsp;oder den&nbsp;\u201eGeist\u201c. Das Hebr\u00e4ische kennt im religi\u00f6sen Kontext weitere Begriffe f\u00fcr den Atem, etwa&nbsp;\u201enefesch\u201c&nbsp;oder&nbsp;\u201eneschama\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNeschama\u201c&nbsp;ist der Lebensatem, den laut dem Buch Genesis, Gott seinem Gesch\u00f6pf Adam einblies und ihn so zu einem lebendigen Wesen&nbsp;\u201enefesch\u201c&nbsp;werden lie\u00df.&nbsp;\u201eNefesch\u201c&nbsp;bezeichnet dabei den&nbsp;\u201eAtem\u201c&nbsp;und den&nbsp;\u201eAtemweg\u201c&nbsp;, also auch die&nbsp;\u201eKehle\u201c&nbsp;oder den&nbsp;\u201eSchlund\u201c. Damit beschreibt&nbsp;\u201enefesch\u201c&nbsp;auch die Begierde des Menschen nach Nahrung und Wasser oder allgemeiner seine Begierde und sein materielles Verlangen. Dabei besteht die Vorstellung, dass der Mensch nicht eine&nbsp;\u201enefesch\u201c&nbsp;hat, sondern er ist und lebt als&nbsp;\u201enefesch\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>All diese Vorstellungen sind uns Muslimen vertraut.&nbsp;\u201eNafs\u201c&nbsp;ist f\u00fcr uns die Beschreibung unserer Seele.&nbsp;\u201eNafas\u201c&nbsp;ist das verwandte Wort f\u00fcr den&nbsp;\u201eAtem\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Existenz im Diesseits ist gepr\u00e4gt von unserem Widerstreit mit uns und unseren Seelenzust\u00e4nden. Wir befinden uns permanent im Kampf mit dem eigenen Selbst, also im&nbsp;\u201eMudschahadat an-nafs\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei befinden sich unsere Seelen in unterschiedlichen Zust\u00e4nden und Eigenschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Weg auf der Suche nach Gott beginnt mit unserer Seele als&nbsp;\u201ean-nafs al-ammara\u201c, als die Seele, die zum&nbsp;\u00dcbel aneifert.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Zustand ist unsere Seele nicht f\u00e4hig, sich Gott zu ergeben, sich ihm hinzuwenden. Unser Handeln folgt nicht den Geboten Gottes, sondern unseren eigenen Sehns\u00fcchten, unserer Habgier, unserem Egoismus, unserer Arroganz.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Koran (12, 53) wird sie so beschrieben:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd ich erachte mich selbst nicht frei von Schw\u00e4che; denn die Seele gebietet oft B\u00f6ses, die allein ausgenommen, deren mein Herr Sich erbarmt. F\u00fcrwahr, mein Herr ist allverzeihend, barmherzig.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bald aber fangen wir an zu verstehen, welche Konsequenzen unser eigenn\u00fctziges Verhalten hat. Wir sehen den Schaden, den unser Verhalten f\u00fcr andere und unsere Umwelt verursacht. Gleichwohl k\u00f6nnen wir uns unseren Trieben und Bequemlichkeiten nicht entziehen. Wir fallen immer wieder in unsere schlechten Verhaltensmuster zur\u00fcck. Unser Gewissen empfindet Reue. Dennoch begehen wir die alten Fehler erneut. In diesem Kreislauf gefangen ist die&nbsp;\u201ean-nafs al-lawwama\u201c, die sich tadelnde Seele.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Koran (75, 1-2) wird sie wie folgt erw\u00e4hnt:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein! Ich schw\u00f6re beim Tag der Auferstehung. Nein! Ich schw\u00f6re bei der Seele, die sich selbst tadelt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen wir, Gefallen am Gebet und den religi\u00f6sen Pflichten zu finden und sie nicht als l\u00e4stige Formalit\u00e4ten zu wiederholen? F\u00fchlen wir uns wirklich zufrieden und erf\u00fcllt im Moment des Gebets? Gelingt es uns, einen winzigen Bruchteil der Liebe des Sch\u00f6pfers zu seinen Gesch\u00f6pfen nachzuempfinden, uns also emphatisch, vergebend und in Zuneigung uns unseren Mitmenschen hinzuwenden, entwickelt sich unsere Seele zu einem inspirierten Ich, zur&nbsp;\u201ean-nafs al-mulhima\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber diese Inspiration und Rechtleitung Gottes kann es uns gelingen, den Zustand einer zufriedenen, einer beruhigten Seele zu finden, die&nbsp;\u201ean-nafs al-mutma\u2019inna\u201c. Von Achtlosigkeit befreit, gegen die Einfl\u00fcsterungen der das&nbsp;\u00dcble aneifernden Seele unempf\u00e4nglich geworden, erreicht der Mensch den Zustand der inneren Freude, Ruhe und Zufriedenheit im Vertrauen auf Gott.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Koran (89, 27-30) beschreibt dies wie folgt:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e&nbsp;Oh du Seele, die du Ruhe gefunden hast. Kehre zu deinem Herrn zufrieden und mit Wohlgefallen zur\u00fcck. Tritt unter Meine Diener. Und tritt ein in Mein Paradies.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Zust\u00e4nde der Seele und die sich ver\u00e4ndernden Eigenschaften des Menschen auf der Suche nach Gott kennen die vielen muslimischen Gelehrten unterschiedlichste Metaphern und Gleichnisse.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>So wird der oben dargestellte Weg der Seele zu Gott auch damit beschrieben, dass der Mensch zu Beginn zwischen&nbsp;\u201edeins und meins\u201c&nbsp;unterscheidet, also klare Grenzen zwischen sich und andere zieht. Danach erkennt er, dass&nbsp;\u201emeins deins ist und deins ist meins\u201c, dass wir also aufeinander angewiesen sind und niemand ohne Konsequenzen f\u00fcr andere f\u00fcr sich allein leben kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der Mensch nun die Wahrheit erkennt, dass er im Grunde nichts wirklich besitzt, sondern er nur auf begrenzte Zeit an der Welt teilhaben kann und ihm Anvertrautes verwaltet und an andere weitergibt, begreift er, dass es&nbsp;\u201eweder meins, noch deins\u201c&nbsp;gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zufrieden Seele erkennt schlie\u00dflich, dass nichts und niemand von Gott getrennt ist, dass wir vielmehr alle in ihm geeint sind &#8211; es gibt&nbsp;\u201ekein ich und kein du\u201c. Nur die Liebe Gottes und die Liebe zu Gott.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese finale Erkenntnis wird im mystischen Islam mit dem Duft einer Rose verglichen. Eine fl\u00fcchtige Erkenntnis, die wir nur im Moment wahrnehmen, da wir sie durch unseren Atem in uns aufnehmen &#8211; und uns an die Sch\u00f6pfung unserer Selbst durch den Atem Gottes erinnern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und hier &#8211; mit dem Duft der Rose &#8211; schlie\u00dft sich dann der Kreis, den wir mit dem hebr\u00e4ischen&nbsp;\u201eNeschama\u201c&nbsp;begonnen haben: Mit der Formulierung&nbsp;\u201eProphet der Liebe\u201c&nbsp;wird im Islam Isa bin Maryam beschrieben &#8211; Jesus, der Sohn der Maria:&nbsp;\u201eEs ist ein Ros entsprungen, aus einer Wurzel zart.\u201c &nbsp; &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ganz gleich, wie gewahr wir uns unserer Fehler und Neigungen sind. Wir sind Menschen. Wir sind fehlbar und es ist sogar so, dass wir zuweilen Gefallen an unseren Fehlern finden. Wir schauen von Zeit zu Zeit mit stiller oder gar offen zum Ausdruck gebrachter Freude in die Abgr\u00fcnde unseres Selbst. Und mit noch gr\u00f6\u00dferer Freude,&hellip; <\/p>\n<p class=\"simppeli-read-more\"><a href=\"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2020\/07\/10\/der-atem-und-der-duft-der-rose\/\" class=\"more-link\">Weiterlesen <span class=\"screen-reader-text\">Der Atem und der Duft der Rose<\/span> <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8tv7g-mJ","jetpack-related-posts":[{"id":1111,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2019\/07\/12\/den-eigenen-neid-erkennen\/","url_meta":{"origin":1409,"position":0},"title":"Den eigenen Neid erkennen","date":"12. 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