{"id":1386,"date":"2020-06-12T08:30:00","date_gmt":"2020-06-12T06:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/freitagsworte.de\/?p=1386"},"modified":"2020-06-12T10:56:59","modified_gmt":"2020-06-12T08:56:59","slug":"wir-sterben-wie-wir-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2020\/06\/12\/wir-sterben-wie-wir-leben\/","title":{"rendered":"Wir sterben, wie wir leben"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Wissen um die eigene Sterblichkeit ist uns Menschen Segen und B\u00fcrde zugleich. Wir k\u00f6nnen in dem Wissen um die zeitliche Begrenztheit unseres Lebens diesem einen Sinn verleihen, der&nbsp;\u00fcber den Bestand unserer k\u00f6rperlichen Existenz hinausreicht. Gleichzeitig hinterfragen wir den Sinn unseres Handelns, unseres Hoffens, unserer allt\u00e4glich ausgefochtenen K\u00e4mpfe um Anerkennung, Bedeutung und Wertsch\u00e4tzung, wenn wir noch nicht einmal wissen, ob unser Leben am morgigen Tag oder gar in der n\u00e4chsten Minute&nbsp;\u00fcberhaupt fortdauern wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tod ist uns in diesem breiten Spektrum der Gef\u00fchle und Gedanken manchmal ein gn\u00e4diger Freund, manchmal ein uns viel zu fr\u00fch heimsuchender Gegner. Der Umgang mit dem Tod ist in den verschiedenen Religionen und Kulturen ein sehr eigener, ein sehr besonderer Lebensabschnitt der Hinterbliebenen. In unserer muslimischen Gemeinschaft nimmt dieser Umgang Formen und Gestalten an, die uns auffangen, einen behutsamen Abschied erm\u00f6glichen aber zuweilen auch irritieren k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ich habe in meinem Leben nun zweimal als unmittelbar betroffener n\u00e4chster Angeh\u00f6rige dem Sterben und der unmittelbaren Zeit nach dem Tod ins Gesicht blicken m\u00fcssen. Beide meiner Eltern habe ich innerhalb von etwa zwei Jahren buchst\u00e4blich zu Grabe getragen. Die Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe, sollen in der Darstellung der zwiesp\u00e4ltigen Momente nicht als Kritik verstanden werden, sondern als Frage, ob es uns als Gemeinschaft nicht gelingen kann, diesen Abschnitt im Leben eines jeden Menschen noch sorgsamer zu gestalten und zu begleiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abschied von Verstorbenen ist im Rahmen unserer religi\u00f6sen Br\u00e4uche und Sitten ein sehr hektischer Zeitraum. Der Leichnam soll m\u00f6glichst binnen kurzer Zeit, am besten innerhalb von drei Tagen der Erde&nbsp;\u00fcbergeben werden. F\u00fcr die Hinterbliebenen ist dieser zeitliche Rahmen eine Herausforderung und zugleich eine Erleichterung. Noch bet\u00e4ubt von dem schmerzhaften Verlust hat man zu funktionieren, Entscheidungen zu treffen, sich um die Details der Bestattung zu k\u00fcmmern. Es bleibt keine Zeit, in sich zusammenzufallen oder zu verzweifeln. Man ist stets umgeben von Trost und Hilfe spendenden Bekannten und Freunden. Der R\u00fcckzug in die Einsamkeit der eigenen Gedanken ist kaum m\u00f6glich. F\u00fcr jeden Menschen mag das eine unterschiedliche Wirkung haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man im Moment des Sterbens nicht anwesend war, ist die Totenwaschung als Vorbereitung auf die Bestattung der erste Moment der unmittelbaren k\u00f6rperlichen N\u00e4he zum Tod und zu dem sterblichen K\u00f6rper seiner Liebsten. Als Sohn steht man hier f\u00fcr den Vater, als Tochter f\u00fcr die Mutter und im Falle des Todes anderer Angeh\u00f6riger als Mann f\u00fcr den Mann und als Frau f\u00fcr die Frau in der Verantwortung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein gn\u00e4diges Geschenk unseres Sch\u00f6pfers, wenn der Tod nicht mit groben Verletzungen der k\u00f6rperlichen H\u00fclle unserer N\u00e4chsten erschienen ist. Dann sind keine k\u00f6rperlichen Traumata sichtbar und die Toten liegen wie Schlafende vor uns und warten darauf, von uns umsorgt zu werden. Es sind solche Momente der merkw\u00fcrdigen Dankbarkeit selbst im Angesicht des Todes, die uns mit Demut gegen\u00fcber unserem Sch\u00f6pfer erf\u00fcllen sollten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ob dieser Moment der Totenwaschung als hilfreicher Abschied empfunden werden kann, h\u00e4ngt zu einem gro\u00dfen Teil davon ab, ob die hauptberuflichen Totenw\u00e4scherin oder der Totenw\u00e4scher ein hinreichendes Ma\u00df&nbsp;an Sensibilit\u00e4t aufbringen k\u00f6nnen. F\u00fcr sie sind dies allt\u00e4gliche Momente, die mit Routine und einge\u00fcbten Schritten verbunden sind. F\u00fcr die pers\u00f6nlich Betroffenen sind es sehr intensive Minuten einer ritualisierten aber doch sehr intimen Art des letzten Kontakts, der letzten Ber\u00fchrungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der Leichnam noch kalt von der Aufbewahrung vor einem liegt, kostet es&nbsp;\u00dcberwindung, N\u00e4he herzustellen, an den K\u00f6rper heranzutreten, in ihm und den h\u00e4ufig erstarrten Gesichtsausdr\u00fccken oder K\u00f6rperhaltungen den geliebten Menschen wieder zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sorgsam wird der Intimbereich der Verstorbenen mit T\u00fcchern abgedeckt. Das Wasser wird angestellt und mit langsamen Bewegungen\u00a0\u00fcber den Leichnam gef\u00fchrt. Es ist eine Art Wiederholung der ersten Waschung, die man als neugeborenes Kind von seinen Eltern erh\u00e4lt, nur dass die Rollen nun umgekehrt sind und die Waschung nicht ein neues Leben auf die Welt vorbereitet, sondern den K\u00f6rper eines erloschenen Lebens auf die Beerdigung. Gleichwohl sind es Handgriffe von\u00a0\u00e4hnlicher Behutsamkeit und F\u00fcrsorge. Man achtet darauf, dass kein Wasser in den Mund oder die Nase gelangt. Man verschlie\u00dft die Augen, bevor man das Gesicht w\u00e4scht.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Und das warme Wasser bewirkt, dass sich die Starre des toten K\u00f6rpers langsam l\u00f6st und die Glieder wieder geschmeidig und beweglich werden. Ab diesem Moment f\u00fchlen sich die Ber\u00fchrungen vertrauter an. Sie erinnern an die W\u00e4rme und Geborgenheit, die dieser K\u00f6rper einem als Kind zu vermitteln vermochte. Und man empfindet erneut diese eigenartige Dankbarkeit, trotz des gro\u00dfen Verlustes diese letzte Aufgabe erf\u00fcllen, diese letzte Verantwortung tragen zu d\u00fcrfen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem jeder Zentimeter der Haut gewaschen und wieder getrocknet wurde, wird der Leichnam in schlichte wei\u00dfe T\u00fccher geh\u00fcllt. Der Stoff wird so verknotet, dass die T\u00fccher dem Gewicht des K\u00f6rpers standhalten k\u00f6nnen und die Knoten gleichzeitig als Traghilfe dienen. Es ist der letzte Moment, in welchem man den Verstorbenen ins Gesicht blicken kann, bis dann auch der Kopf von den Leichent\u00fcchern umh\u00fcllt wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In einem Sarg wird der Leichnam zum Totengebet geleitet. Die Trauergemeinde hat in den t\u00fcrkisch gepr\u00e4gten Varianten des Totengebets neben den im Vergleich zu den t\u00e4glichen Ritualgebeten stark verk\u00fcrzten und angedeuteten Gebetshaltungen, die nur im Stehen verrichtet werden, zwei Momente des gemeindlichen Handelns, die sehr bewegend sind. Der Imam nennt den Namen des oder der Verstorbenen und fragt die Anwesenden, wie sie diese Person kannten. Es geh\u00f6rt zu den guten Sitten einer Trauergemeinde, diese Frage so zu beantworten, dass man die Toten als gute Menschen kannte. Danach schlie\u00dft sich die Frage an, ob man die verstorbene Person freispricht, sollte sie sich durch irgendein Verhalten zu Lebzeiten zu Lasten der Anwesenden materielle oder immaterielle Schuld aufgeladen haben. Und auch nun wieder geh\u00f6rt es zu den guten Sitten einer Trauergemeinde, die verstorbene Person von jeglicher Schuld freizusprechen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist dieser Moment der zwischenmenschlichen Vergebung, mit der die Verstorbenen in die Gnade ihres Sch\u00f6pfers hin\u00fcber geleitet werden. Ein letzter Dienst zwischen Sterblichen, um ihnen den Weg zur Gnade ihres Sch\u00f6pfers und damit ins Paradies zu ebnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>So sehr die Vorbereitung auf die Bestattung bis zu diesem Moment von Ritualen und&nbsp;\u00fcber Generationen hinweg einge\u00fcbten Br\u00e4uchen gepr\u00e4gt war, so unorganisiert, ja geradezu chaotisch kann sie im Folgenden verlaufen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am muslimischen Grabfeld gibt es in der Regel keine professionellen Bestatter. Das Grab wartet ausgehoben und mit St\u00fctzbrettern stabilisiert auf die Erdbestattung der Verstorbenen. Der Imam rezitiert&nbsp;\u00fcblicherweise die Sure Yasin. W\u00e4hrend dessen die M\u00e4nner der Trauergemeinde die Toten aus dem Sarg heben und ins Grab&nbsp;\u00fcberf\u00fchren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei steigt in der Regel einer der n\u00e4chsten m\u00e4nnlichen Angeh\u00f6rigen in das Grab hinunter. Zu keinem Zeitpunkt in seinem Leben ist man dem Ort seiner voraussichtlichen letzten Ruhe so nah wie in diesen Augenblicken. Als Lebender steht man unten im Grab und nimmt den verstorbenen Angeh\u00f6rigen entgegen, der einem von oben, gehalten an den Enden der Leichent\u00fccher, hinuntergereicht wird. Behutsam bettet man den K\u00f6rper in die Erde. Man legt ihn auf die Seite, auf die rechte Schulter, so dass das Gesicht gen Mekka gewandt ist. In dieser Lage stabilisiert man den K\u00f6rper mit der Erde, die man wie ein Kissen unter den Kopf und gegen den R\u00fccken dr\u00fcckt. Es ist ein letztes zur Ruhe Betten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe der anderen Trauerg\u00e4ste steigt man wieder aus dem Grab und beginnt damit, das ausgehobene Erdreich&nbsp;\u00fcber den Leichnam zu verteilen und das Grab wieder aufzuf\u00fcllen. Mit anderen zusammen schaufelt man unabl\u00e4ssig und hat das Gef\u00fchl, dass sich dieses Grab nie schlie\u00dfen wird &#8211; wie die L\u00fccke im Herzen, welche die Verstorbenen hinterlassen. Es ist eine Aufgabe, die man nicht allein bew\u00e4ltigen kann. Sobald man erm\u00fcdet, reicht man die Schaufel weiter und ein anderer setzt die Arbeit fort. So tr\u00e4gt jeder seinen Anteil dazu bei, bis das Grab dann doch pl\u00f6tzlich verschlossen ist und die restliche Erde sich dar\u00fcber w\u00f6lbt, wie eine Narbe, die das trauernde Herz der Hinterbliebenen f\u00fcr den Rest ihres Lebens begleiten wird.<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Schilderung erkennt man, dass eine muslimische Beerdigung keine Trauerfeier in Anzug und Gewandt ist. Es ist eine Laienbestattung, von Menschen, die den Tod aus ihrem Alltag heraushalten, und die doch von ihm&nbsp;\u00fcberrascht werden, obwohl sie ihn doch zeitlebens erwarten. Es ist eine Trauergemeinde in Alltagskleidung. Sie erinnert uns daran, wie unvorhersehbar, wie allt\u00e4glich der Tod uns ereilen kann. Dieses Pl\u00f6tzliche, dieses Unvorbereitete spiegelt sich w\u00e4hrend der gesamten Bestattung wieder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Man ist&nbsp;\u00fcberfordert, wartet auf Anweisungen jener, die Erfahrungen mit Beerdigungen gemacht haben, weil sie selbst ihre N\u00e4chsten begraben mussten oder dabei geholfen haben. Es gibt schweigende und weinende Schaufler, es gibt hektische Anweiser, die die anderen dirigieren. Es gibt Helfer, Tr\u00e4ger, Unterst\u00fctzer. Es wird&nbsp;\u00fcber Praktisches gesprochen, wann welches St\u00fctzbrett entfernt werden muss, wann, wohin die n\u00e4chste Schaufel Erde fallen sollte. Ich wei\u00df&nbsp;nicht, ob man sich als Angeh\u00f6riger mit mehr Andacht und Ruhe besser f\u00fchlt als mit dieser Hektik, die aus der Situation entspringt, dass keiner der Anwesenden sich auf diesen Moment hat vorbereiten k\u00f6nnen. Daraus folgt aber auch eine ganz praktische, spontane Unterst\u00fctzung bei der Beerdigung &#8211; mit der Erschwernis kommt auch die Erleichterung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt, wo die letzte k\u00f6rperliche Arbeit verrichtet ist, stehen die M\u00e4nner unbeholfen und in einer Art schweigender Ratlosigkeit um das Grab herum. Es werden Koranverse rezitiert. Aber niemand wei\u00df&nbsp;so recht, wie er sich nun verhalten soll. Dann folgt der Aufruf, nun die Frauen ans Grab zu lassen, die w\u00e4hrend der gesamten Beerdigung im Hintergrund mit Abstand zum offenen Grab gewartet haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft, man mute damit den Frauen nicht den Anblick der Grablegung zu, um sie in ihrer Trauer nicht zu&nbsp;\u00fcberfordern. Ich wei\u00df&nbsp;nicht, ob das begr\u00fcndet ist. In vielen Momenten unseres gesellschaftlichen Lebens erweisen sich die Frauen als die emotional St\u00e4rkeren. Vielleicht liegt es daran, dass die M\u00e4nner die k\u00f6rperlich schwerere Arbeit der Grabschlie\u00dfung&nbsp;\u00fcbernehmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt jedenfalls zeigt sich ein weiteres Mal, dass es die Frauen sind, die f\u00fcr Anmut und Sch\u00f6nheit nicht nur in unserem Leben, sondern auch im Augenblick des Todes sorgen. Dort, wo die M\u00e4nner nach verrichteter k\u00f6rperlicher Arbeit nicht mehr wissen, was sie tun sollen, sind es die Frauen, die das Grab schm\u00fccken, erste Bepflanzungen vornehmen, es mit Bl\u00fctenbl\u00e4ttern verzieren und z\u00e4rtlich&nbsp;\u00fcber die Erde am Kopfende des Grabes streichen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrungen mit dem Tod und der Bestattung in einer muslimischen Gemeinschaft mag in ihrer oben dargestellten Form eine sehr pers\u00f6nliche sein. Vielleicht erkennen sich manche aber auch in diesen Erfahrungen wieder. Was uns eint, ist die auf ewig unbeantwortete Frage, was nach dem Tod bleibt. Diese Ungewissheit k\u00f6nnen wir mit unserem Glauben niemals wirklich&nbsp;\u00fcberwinden, sondern nur mildern und mit Hoffnung zu&nbsp;\u00fcberstrahlen suchen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrungen des Todes, die wir zu Lebzeiten machen, sollten uns dazu ermahnen, unser irdisches Leben damit zu verbringen, auf den Augenblick unseres Todes vorbereitet zu sein. In unseren unterschiedlichen Glaubenswelten sind es die gleichen Hoffnungen und Bestrebungen, die uns in dieser M\u00fche einen:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAm Tag des Todes werden deine Sinne ausgel\u00f6scht: Hast du das Seelenlicht, das der Gef\u00e4hrte deines Herzens sein sollte? Wenn dir der Staub im Grab die Augen verschlie\u00dfen wird, hast du etwas, um das Grab zu erhellen? Wenn deine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe zerfallen, hast du dann die Fl\u00fcgel und Federn, mit denen deine Seele auffliegen kann?\u201c&nbsp;(Rumi)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOh mein Gott und mein Herr, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir. Oh mein Gott und mein Herr, nimm von mir alles, das mich hindert zu Dir. Oh mein Gott und mein Herr, gib mir alles, was mich f\u00f6rdert zu Dir. Amen.\u201c&nbsp;(Niklaus von Fl\u00fce)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wissen um die eigene Sterblichkeit ist uns Menschen Segen und B\u00fcrde zugleich. Wir k\u00f6nnen in dem Wissen um die zeitliche Begrenztheit unseres Lebens diesem einen Sinn verleihen, der&nbsp;\u00fcber den Bestand unserer k\u00f6rperlichen Existenz hinausreicht. 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