{"id":1312,"date":"2020-03-27T08:00:00","date_gmt":"2020-03-27T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/freitagsworte.de\/?p=1312"},"modified":"2020-04-19T20:50:13","modified_gmt":"2020-04-19T18:50:13","slug":"mehr-als-nur-ein-virus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2020\/03\/27\/mehr-als-nur-ein-virus\/","title":{"rendered":"Mehr als nur ein Virus"},"content":{"rendered":"\n<p>Was wir seit mehr als drei Wochen erleben, ersch\u00fcttert unsere Wahrnehmung von Selbstverst\u00e4ndlichkeiten. Wir hatten routinierte Tagesabl\u00e4ufe, allt\u00e4gliche Gewissheiten, Pl\u00e4ne, wie unsere n\u00e4chsten Wochen, Monate oder Jahre aussehen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>All diese Vorstellungen von Normalit\u00e4t und Sicherheit sind nun als das erkennbar, was sie seit jeher gewesen sind &#8211; das Ergebnis unserer Verdr\u00e4ngung. Wir sind in Zeiten des Wohlstandes und der Zufriedenheit blind f\u00fcr die Natur unserer Umwelt und die Natur unseres Seins: Unser Reichtum ist auf Kosten und zum Nachteil anderer Menschen angeh\u00e4uft. Und wir sind verg\u00e4nglich. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Es bedarf keiner detailreichen Schilderungen, um die Natur unserer wirtschaftlichen Existenz zu beschreiben: Es gen\u00fcgt die geringste Abweichung vom Alltag, die behutsamste Andeutung von Gefahr und Not und schon sind wir dazu bereit, selbst bei banalsten und wertlosesten Dingen wie Toilettenpapier einander zu \u00fcbervorteilen und uns auf Kosten des N\u00e4chsten zu bereichern. <\/p>\n\n\n\n<p>Nichts anderes tun wir in den weltwirtschaftlichen Dimensionen unseres Handelns. W\u00fcrde jeder Mensch auf der Erde den gleichen Anspruch auf Wohlstand durchsetzen wollen, den wir seit Generationen f\u00fcr uns reklamieren &#8211; selbst die Ressourcen dreier Erden w\u00fcrden nicht ausreichen, um diese Gier zu befriedigen. Aber an den angeh\u00e4uften Milliarden st\u00f6ren wir uns nicht so sehr wie an angeh\u00e4uftem Toilettenpapier.<\/p>\n\n\n\n<p>Bekanntlich hat das letzte Hemd keine Taschen. Gleichwohl leben wir heute so, als w\u00fcrden wir niemals sterben. Aber ein Virus f\u00fchrt uns heute mit aller Wucht vor Augen, dass sich unsere Lebens- und Zukunftspl\u00e4ne in k\u00fcrzester Zeit ins Nichts aufl\u00f6sen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>All das kann uns entmutigen und verzweifeln lassen. Es verursacht ein Gef\u00fchl der Hilflosigkeit und der Machtlosigkeit. Als religi\u00f6se Menschen m\u00fcssen wir uns dieser Tatsache stellen: alle Macht liegt bei Gott. Seinem Willen gegen\u00fcber sind wir machtlos. Es liegt in unserer menschlichen Natur, dieses Gef\u00fchl des Ausgeliefertseins nicht ertragen zu wollen. So \u00fcben wir t\u00e4glich f\u00fcnfmal bei der Verrichtung der Ritualgebete die Ergebenheit in einen Willen, der sich unserem Einfluss entzieht. Wir \u00fcben Demut.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Macht der tats\u00e4chlichen Ereignisse k\u00f6nnen wir nichts entgegenhalten. Wir k\u00f6nnen als einzelne Menschen die globale Ausbreitung eines Virus nicht vollst\u00e4ndig beeinflussen. Die Eigenschaften eines Virus und seine F\u00e4higkeit zur Mutation &#8211; und damit der Abschw\u00e4chung oder aber der Verschlimmerung seiner Folgen &#8211; entzieht sich unserer menschlichen Kontrolle.  <\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen einzig und allein nur kontrollieren, wie wir auf diese neuen Umst\u00e4nde unserer Existenz reagieren. Manche von uns reagieren mit Verschw\u00f6rungstheorien. Die aktuelle Krise macht ihren Hass auf andere Menschen sichtbar. Sie machen all jene, die sie zu hassen gelernt haben, verantwortlich f\u00fcr die Pandemie und ihre Folgen. <\/p>\n\n\n\n<p>Andere wieder sind so sehr in ihrer bisherigen Sicht auf die Welt und die Menschen gefangen, dass sie Mutma\u00dfungen dar\u00fcber anstellen, zu welcher Niedertracht der Andere f\u00e4hig sein k\u00f6nnte, sollte sich die Krise versch\u00e4rfen. Erlittenes Unrecht verleitet diese Menschen dazu, dem Anderen alles zuzutrauen, nur nichts Gutes. Dabei verkennen sie, dass dieses kategorische Misstrauen doch der gleiche N\u00e4hrboden ist, auf dem der selbst erlittene Hass und das selbst erlebte Unrecht gedeihen. <\/p>\n\n\n\n<p>Andere wiederum wollen das Virus als Strafe Gottes erkennen. Als Strafe f\u00fcr alle, die nicht so glauben oder leben wollen wie sie selbst. Gerade aus muslimischer Sicht ist eine solche Denkweise besonders tragisch. Denn nach muslimischer Auffassung werden Adam und Eva nicht aus dem Paradies vertrieben und mit dem Leben auf der Erde f\u00fcr eine S\u00fcnde bestraft. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Herabsendung Adams auf die Erde ist vielmehr Ausdruck des g\u00f6ttlichen Vertrauens in seine Sch\u00f6pfung. Adam und Eva sind unter allen Gesch\u00f6pfen Gottes mit einem einzigartigen Verstand ausgezeichnet, der es ihnen erm\u00f6glichen wird, Gott trotz seiner Unsichtbarkeit und seiner Unvorstellbarkeit als mittelbare Manifestation in der gesamten Sch\u00f6pfung zu erkennen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die M\u00e4chte der Natur, die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten unserer Umwelt sind dazu da, von uns erforscht und erkannt zu werden. Wir k\u00f6nnen Naturkr\u00e4fte mittels unseres Verstandes zum Wohle der Menschheit nutzen oder wir k\u00f6nnen sie unerforscht und unverstanden als \u00fcbernat\u00fcrliche Gei\u00dfel missverstehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn uns heute ein Virus vor scheinbar unl\u00f6sbare Aufgaben stellt, liegt der Grund hierf\u00fcr vielleicht auch darin, dass wir unseren Verstand und unsere F\u00e4higkeiten mit anderweitigen Dingen besch\u00e4ftigt haben. Wenn wir all die Kraft, die wir in die Erforschung der Frage investieren, wie wir einander am wirkungsvollsten vernichten k\u00f6nnen, besser in die Frage investiert h\u00e4tten, wie wir einander am effektivsten heilen k\u00f6nnen, w\u00e4ren wir heute vielleicht nicht mit den dramatischen Folgen dieser Pandemie konfrontiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Das heute weltweit t\u00e4glich Kinder an Hunger und Durchfall sterben, dass heute tausende Fl\u00fcchtlinge aus Syrien an unseren europ\u00e4ischen Grenzen unermessliches Leid erleben und zus\u00e4tzlich ohne Aussicht auf angemessene medizinische Behandlung dem grassierenden Virus ausgesetzt sind, liegt nicht an einem Gott, der begierig ist, uns zu strafen. Diese Verantwortung trifft allein uns, die wir dieser Not unserer N\u00e4chsten nur mit Gleichg\u00fcltigkeit begegnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Was wir also kontrollieren k\u00f6nnen, ist unser eigenes Verhalten. Lassen wir unserer Gier und unserer Eigensucht freien Lauf? Spekulieren wir \u00f6ffentlich \u00fcber den Grad der Verachtung, mit der wir uns einander vielleicht begegnen, wenn sich die Situation verschlimmert? Wird sich in der Not jeder selbst der N\u00e4chste sein? <\/p>\n\n\n\n<p>Oder erinnern wir uns an das Gute unserer Natur? K\u00fcmmern wir uns umeinander? Sind wir zu pers\u00f6nlichen Entbehrungen bereit, damit die Not anderer gelindert werden kann? Helfen wir jenen, die sich nicht wochenlang in die eigenen vier W\u00e4nde zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen, weil sie keine eigenen vier W\u00e4nde haben und auch nicht wissen, wie sie die Miete f\u00fcr die fremden W\u00e4nde aufbringen sollen, weil sie kein Geld mehr verdienen k\u00f6nnen? <\/p>\n\n\n\n<p>Werden wir uns, wenn die Pandemie irgendwann \u00fcberwunden sein wird, daran erinnern, dass wir Menschen, die einen geringen Lohn bezahlt bekommen, als \u201esozial Schwache\u201c bezeichnet haben, obwohl sie in dieser Krise tagt\u00e4glich beweisen, dass sie nur finanziell schwach aber sozial unermesslich stark sind? Und werden wir dann an ihrer finanziellen Situation etwas \u00e4ndern? <\/p>\n\n\n\n<p>Werden wir all die Menschen, die durch die Krise \u00e4rmer werden, wieder der Dekadenz und der Nutzlosigkeit bezichtigen? Oder werden wir endlich einsehen, dass Armut kein Verbrechen ist und begreifen, dass Sozialleistungen Ausdruck gesellschaftlicher Solidarit\u00e4t sind und keine Almosen. <\/p>\n\n\n\n<p>Und ganz konkret wir Muslime: Werden wir erkennen k\u00f6nnen, mit welchen Beitr\u00e4gen wir auf die neuen Herausforderungen unserer Gesellschaft am besten reagieren? Werden wir erkennen k\u00f6nnen, dass wir angesichts der Ver\u00e4nderungen, die uns alle erwarten, nicht unbedingt Ratschl\u00e4ge zur Hygiene nach dem Stuhlgang ben\u00f6tigen? Aber vielleicht zu der Frage, ob Verm\u00f6gende nicht j\u00e4hrlich ein Vierzigstel ihres Verm\u00f6gens den Bed\u00fcrftigen jener Gesellschaft zur\u00fcckgeben sollten, aus der sie ihr Verm\u00f6gen gesch\u00f6pft haben?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Virus, das heute unsere Lungen bef\u00e4llt, wird auch sichtbar machen, welche anderen Viren schon seit Langem unser Gewissen befallen haben. W\u00e4hrend wir auf das Heilmittel gegen das eine, akut bedrohliche Virus warten, m\u00fcssen wir erkennen, dass der Wirkstoff gegen die anderen Viren in unserem konkreten Verhalten liegt. Und daf\u00fcr ist jeder selbst verantwortlich. (mk)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was wir seit mehr als drei Wochen erleben, ersch\u00fcttert unsere Wahrnehmung von Selbstverst\u00e4ndlichkeiten. Wir hatten routinierte Tagesabl\u00e4ufe, allt\u00e4gliche Gewissheiten, Pl\u00e4ne, wie unsere n\u00e4chsten Wochen, Monate oder Jahre aussehen sollten. All diese Vorstellungen von Normalit\u00e4t und Sicherheit sind nun als das erkennbar, was sie seit jeher gewesen sind &#8211; das Ergebnis unserer Verdr\u00e4ngung. 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