{"id":1255,"date":"2020-01-03T08:00:00","date_gmt":"2020-01-03T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/freitagsworte.de\/?p=1255"},"modified":"2020-04-19T20:56:00","modified_gmt":"2020-04-19T18:56:00","slug":"gott-gibt-es-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2020\/01\/03\/gott-gibt-es-nicht\/","title":{"rendered":"Gott gibt es nicht"},"content":{"rendered":"\n<p>Eines der zentralen Themen unseres Glaubens ist die Frage nach der Natur, nach der Existenz Gottes. Oftmals wird diese Thematik in die Sph\u00e4re des Akademischen, des Theoretischen verschoben. Eine Befassung mit den vielen Ansichten und Meinungen zu dieser Frage findet in der allt\u00e4glichen Glaubenspraxis unserer Gemeinden kaum statt. Dort und auch in der h\u00f6chstpers\u00f6nlichen Glaubenswirklichkeit unseres Alltages finden wir vielmehr das wieder, was den Raum der ausbleibenden Befassung mit diesem Thema ausf\u00fcllt &#8211; eine stetig zunehmende Personalisierung und Instrumentalisierung Gottes:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4ufig h\u00f6ren wir in Predigten oder Ansprachen gegen\u00fcber der Gemeinde Formulierungen wie:&nbsp;\u201eDas sind nicht meine Worte, das sind die Worte Gottes!\u201c&nbsp;Oder&nbsp;\u201eDas verlangt Gott von euch!\u201c&nbsp;Oder&nbsp;\u201eGott will, dass ihr&nbsp;\u2026\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich h\u00e4ufig begegnen uns Predigten oder Ansprachen &#8211; insbesondere auch in der Jugendarbeit unserer Gemeinden &#8211; in denen eine konkrete Vorstellung von Gott und dem Tag der Rechtfertigung dazu dient, Auffassungen und Vorstellungen des in jenem Augenblick Redenden zu legitimieren. Manch einer verf\u00e4llt in tiefe Angstp\u00e4dagogik und zeichnet das Bild eines r\u00e4chenden Gottes, eines bilanzierenden Gottes, der fast schon wie ein Untergebener seiner selbst nach dem Betrachten von vermeintlichen S\u00fcnden- oder Tugendregistern zu einer unumst\u00f6\u00dflich&nbsp;festgelegten Entscheidung zwischen Himmel oder H\u00f6lle gezwungen zu sein scheint.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Andere wiederum meinen, die Flamme eines Feuerzeuges sei eine ad\u00e4quate Darstellung des H\u00f6llenfeuers und der dadurch drohenden Schmerzen, falls die Zuh\u00f6renden sich nicht augenblicklich eines tugendhaften Lebenswandels besinnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Immer wieder begegnet uns eine Geisteshaltung, die Gott nicht als fundamentalen Bezug unseres Lebens und Glaubens erkennt, sondern als n\u00fctzlichen Gefolgsmann, als Vorwand unseres Handelns, und als Komplize unserer Fehltritte. Wir haben konkrete Vorstellungen davon, wie Gott unsere Gr\u00fcnde rechtfertigt, unser Handeln begleitet, uns beisteht und unterst\u00fctzt, wie er mit uns und nat\u00fcrlich gegen unsere Gegner ist, wie er unsere Ziele guthei\u00dft, uns von Fehlern freispricht. Manchmal steht er neben uns, manchmal hinter uns. Manchmal schieben wir ihn auch vor uns. Manchmal berufen wir uns selbst dann noch auf ihn, wenn wir zu den niedertr\u00e4chtigsten Taten f\u00e4hig sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir entscheiden dar\u00fcber, wer &#8211; in welcher Weise und an welchem Ort genau &#8211; zum Gebet vor ihn treten darf. Wir entscheiden dar\u00fcber, wer so wichtig ist, dass f\u00fcr ihn in der ersten Gebetsreihe Platz zu schaffen ist. Wir entscheiden dar\u00fcber, wen er normal und wen er abnormal erschaffen hat, wer das von ihm geschenkte Leben aus welchen Gr\u00fcnden verwirkt hat und wann unsere Vorstellungen von Tradition und Ehre mehr Wert genie\u00dfen als das von ihm erschaffene Leben. &nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>All das sind Erscheinungsformen unserer Annahme, dass ein Gott nach unseren Vorstellungen existiert und Folge unserer W\u00fcnsche und Begierden, wie er zu existieren habe, damit wir unser Sein und Tun nicht hinterfragen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei fordert uns Gott in dieser Frage bis an die Grenzen unseres Glaubens heraus: Er ist dem Nichts viel n\u00e4her als dem Etwas, das wir ihm gerne zuschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vielleicht herausforderndste Zusammenfassung dieses Gedankens stammt ausgerechnet aus einer Glaubenswelt, in der Gott wie in kaum einer anderen bis ins&nbsp;\u00c4u\u00dferste personalisiert wird: dem Christentum. Dietrich Bonhoeffer formulierte im Alter von 25 Jahren diesen Gedanken:&nbsp;\u201e \u201aEs gibt\u2018&nbsp;nur Seiendes, Gegebenes. Es ist ein Widerspruch in sich, jenseits des Seienden ein&nbsp;\u201aes gibt\u2018&nbsp;auffinden zu wollen&nbsp;\u2026&nbsp;Einen Gott, den&nbsp;\u201aes gibt\u2018, gibt es nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist also weder Subjekt, das wir zu uns in Position setzen k\u00f6nnen, noch Objekt, das wir wissenschaftlich untersuchen k\u00f6nnen. Gott bleibt f\u00fcr unser Denken und Verstehen stets unbegreiflich, unfassbar, f\u00fcr unsere Begierden unverf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter, kurz vor seiner Ermordung durch die Nationalsozialisten konkretisierte Bonhoeffer seinen Gedanken von dem Gott, den&nbsp;\u201aes nicht gibt\u2019:&nbsp;\u201eDie Religi\u00f6sen sprechen von Gott, wenn menschliche Erkenntnis (manchmal schon aus Denkfaulheit) zu Ende ist oder wenn menschliche Kr\u00e4fte versagen &#8211; es ist eigentlich immer der deus ex machina, den sie aufmarschieren lassen, entweder zur Scheinl\u00f6sung unl\u00f6sbarer Probleme oder als Kraft bei menschlicher Schw\u00e4che bzw. an den menschlichen Grenzen; ich m\u00f6chte von Gott nicht an den Grenzen, sondern in der Mitte, nicht in den Schw\u00e4chen, sondern in der Kraft, nicht also bei Tod und Schuld, sondern im Leben und im Guten des Menschen sprechen. An den Grenzen scheint es mir besser, zu schweigen und das Unl\u00f6sbare ungel\u00f6st zu lassen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gott, den&nbsp;\u201ees nicht gibt\u201c, der sich also bereits in der Formulierung des&nbsp;\u201eSeins\u201c&nbsp;unserer Vorstellungskraft entzieht, ist der Gott, an den wir als Muslime glauben. Wir bekennen, dass es keinen Gott gibt &#8211; au\u00dfer dem Einen\/dem Einigen. In der poetischen Formulierung Friedrich R\u00fcckerts offenbart sich dieses Verst\u00e4ndnis in der Sure 112:&nbsp;\u201eSprich: Gott ist Einer, Ein ewig reiner, Hat nicht gezeugt und ihn gezeugt hat keiner, Und nicht ihm gleich ist einer.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist unserem Glaubensverst\u00e4ndnis nach&nbsp;\u00fcberall in seiner Sch\u00f6pfung erkennbar aber zugleich unabh\u00e4ngig von dieser. Gott ist vor der Zeit gewesen und wird nach der Zeit bleiben. Dieses Attribut Gottes k\u00f6nnen wir in unserer Wirklichkeit des Seins nur erahnen &#8211; trotz unserer Gewissheit, zu sein, also der Gewissheit, dass es uns im Hier und Jetzt gibt, ist unsere Existenz doch nicht wirklich gegenw\u00e4rtig: wir sind in jedem Augenblick unserer Existenz, von der Geburt bis zu unserem Tod, im Werden begriffen und in jeder Sekunde unseres Werdens, vergehen wir.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schwierigkeit, einen Gott zu erfassen, der nicht&nbsp;\u201eist\u201c, uns aber im Werden und Vergehen begleitet, wird auch in den 99 Namen Gottes deutlich, mit denen seine Eigenschaften dem menschlichen Verstand in Ans\u00e4tzen zug\u00e4nglich gemacht werden:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist&nbsp;\u201eal-Mubdi\u201c, der Beginnende, der Urheber alles aus dem Nichts Geschaffenen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist&nbsp;\u201eal-Hayy\u201c, der Lebendige. Gott ist&nbsp;\u201eal-Quayyum\u201c, der allein Stehende, der Ewige.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist&nbsp;\u201eal-Wahid\u201c, der Eine. Gott ist&nbsp;\u201eal-Ahad\u201c, der Einzige.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist&nbsp;\u201eas-Samad\u201c, der von allem und jedem Unabh\u00e4ngige.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist&nbsp;\u201eal-Awwal\u201c, der Erste ohne Beginn. Gott ist&nbsp;\u201eal-Ahir\u201c, der Letzte ohne Ende.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist&nbsp;\u201eaz-Zahir\u201c, der Offenbare, auf den alles Geschaffene klar hinweist. Gott ist&nbsp;\u201eal-Batin\u201c, der Verborgene, den niemand wirklich begreifen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Unvorstellbarkeit und Unfassbarkeit dient nicht dem Schutz Gottes, sondern unserem Schutz. Dem Schutz davor, Gott f\u00fcr unsere Zwecke zu missbrauchen und damit uns selbst und anderen zu schaden. Denn so wie wir Gott nichts beigesellen sollen, so sollen wir Gott auch uns nicht beigesellen und ihn zum Instrument unseres Handelns missbrauchen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie k\u00f6nnen wir aber einen Gott lieben und uns ihm ergeben, wenn er f\u00fcr uns unvorstellbar bleiben muss, wenn er dem Nichts n\u00e4her ist, als dem Etwas, das wir uns vorstellen k\u00f6nnen? Eine m\u00f6gliche Antwort darauf gibt ein religi\u00f6ser Gelehrter aus dem 13. Jahrhundert. An dieser Stelle soll offen bleiben, um wen es sich handelt und damit, aus welcher Glaubensvorstellung heraus er seine Gedanken formuliert. So bleiben seine Gedanken als Inspiration f\u00fcr alle, gleich wie und zu welchem Gott wir uns bekennen, und ein gelebtes Beispiel f\u00fcr die im Koran formulierte Herausforderung, voneinander zu lernen, egal woran wir glauben:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eManche Menschen wollen Gott mit den Augen ansehen, mit denen sie eine Kuh ansehen. Sie wollen Gott lieben, wie sie eine Kuh lieben. Die liebst du wegen der Milch und des K\u00e4ses und deines eigenen Nutzens. So halten es all jene Leute, die Gott um des&nbsp;\u00e4u\u00dferen Reichtums oder des inneren Trostes willen lieben. Die aber lieben Gott nicht recht, sondern sie lieben ihren Eigennutz.\u201c \u2026 \u201eMann soll Gott nicht als au\u00dferhalb von einem selbst erfassen und ansehen, sondern als mein Eigen und als das, was in einem ist; zudem soll man nicht dienen noch wirken um irgendein Warum, weder um Gott noch um die eigene Ehre noch um irgendetwas, was au\u00dferhalb von einem ist, sondern einzig um dessen willen, was das eigene Sein und das eigene Leben in einem ist. Manche einf\u00e4ltigen Leute w\u00e4hnen, sie sollten Gott so sehen, als st\u00fcnde er dort und sie hier. Dem ist nicht so. Gott und ich, wir sind eins. Durch das Erkennen nehme ich Gott in mich hinein; durch die Liebe hingegen, gehe ich in Gott ein.\u201c \u2026 \u201eDu sollst ihn lieben, wie er ist, ein Nicht-Gott, ein Nicht-Geist, eine Nicht-Person, ein Nicht-Bild, mehr noch: wie er ein lauteres, reines klares Eines ist, abgesondert von aller Zweiheit. Und in diesem Einen sollen wir ewig versinken vom Etwas zum Nichts. Dazu helfe uns Gott.\u201c&nbsp;(mk)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines der zentralen Themen unseres Glaubens ist die Frage nach der Natur, nach der Existenz Gottes. Oftmals wird diese Thematik in die Sph\u00e4re des Akademischen, des Theoretischen verschoben. Eine Befassung mit den vielen Ansichten und Meinungen zu dieser Frage findet in der allt\u00e4glichen Glaubenspraxis unserer Gemeinden kaum statt. Dort und auch in der h\u00f6chstpers\u00f6nlichen Glaubenswirklichkeit&hellip; <\/p>\n<p class=\"simppeli-read-more\"><a href=\"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2020\/01\/03\/gott-gibt-es-nicht\/\" class=\"more-link\">Weiterlesen <span class=\"screen-reader-text\">Gott gibt es nicht<\/span> <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true},"categories":[1],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8tv7g-kf","jetpack-related-posts":[{"id":1781,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2021\/12\/10\/gott-gibt-es-nicht-2\/","url_meta":{"origin":1255,"position":0},"title":"Gott gibt es nicht","date":"10. Dezember 2021","format":false,"excerpt":"Eines der zentralen Themen unseres Glaubens ist die Frage nach der Natur, nach der Existenz Gottes. Oftmals wird diese Thematik in die Sph\u00e4re des Akademischen, des Theoretischen verschoben. Eine Befassung mit den vielen Ansichten und Meinungen zu dieser Frage findet in der allt\u00e4glichen Glaubenspraxis unserer Gemeinden kaum statt. Dort und\u2026","rel":"","context":"\u00c4hnlicher Beitrag","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":71,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2017\/04\/07\/aufrichtigkeit-statt-imponiergehabe\/","url_meta":{"origin":1255,"position":1},"title":"Was guckst du?","date":"7. April 2017","format":false,"excerpt":"Der Islam ist eine Religion der Aufrichtigkeit, eine Religion der Feinheit und der Sch\u00f6nheit. Er ist nicht die Religion des groben Wortes oder der groben Tat. Selbst als die Gemeinde unseres Propheten (s.a.s.) in Mekka angefeindet wurde und nur unter gro\u00dfen Widrigkeiten ihre Religion aus\u00fcben konnte, hat sie nicht durch\u2026","rel":"","context":"In &quot;Aufrichtigkeit&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":1821,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2022\/02\/11\/was-guckst-du-2\/","url_meta":{"origin":1255,"position":2},"title":"Was guckst du?","date":"11. Februar 2022","format":false,"excerpt":"Es ist \u00fcberliefert, dass unser Prophet (s.a.s.) w\u00e4hrend einer Freitagspredigt zu seiner Gemeinde \u00fcber die Tekbir, also den Ausruf \u201eAllahu Akbar\u201c (\u201eGott ist gro\u00df\u201c), sprach und sie mit folgenden Worten ermahnte: \u201e[\u2026] Warum ruft ihr die Tekbir mit lauter Stimme? Ihr betet nicht zu einem Tauben oder einem Verirrten. Im\u2026","rel":"","context":"\u00c4hnlicher Beitrag","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":1158,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2019\/08\/30\/was-guckst-du\/","url_meta":{"origin":1255,"position":3},"title":"Was guckst du?","date":"30. August 2019","format":false,"excerpt":"Es ist \u00fcberliefert, dass unser Prophet (s.a.s.) w\u00e4hrend einer Freitagspredigt zu seiner Gemeinde \u00fcber die Tekbir, also den Ausruf \u201eAllahu Akbar\u201c (\u201eGott ist gro\u00df\u201c), sprach und sie mit folgenden Worten ermahnte: \u201e[\u2026] Warum ruft ihr die Tekbir mit lauter Stimme? Ihr betet nicht zu einem Tauben oder einem Verirrten. Im\u2026","rel":"","context":"\u00c4hnlicher Beitrag","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":169,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2017\/05\/12\/wir-muessen-aufhoeren-aus-mitmenschen-behinderte-zu-machen\/","url_meta":{"origin":1255,"position":4},"title":"Wir m\u00fcssen aufh\u00f6ren, aus Mitmenschen \u201eBehinderte\u201c zu machen","date":"12. Mai 2017","format":false,"excerpt":"Ein Mensch, der im Rollstuhl sitzt, wird aber nur dann \u201ebehindert\u201c, wenn wir eine Treppe bauen, statt einer Rampe. Ein geh\u00f6rloser Mensch wird nur dann \u201ebehindert\u201c, wenn wir mit ihm reden, statt ihm etwas aufzuschreiben. Ein blinder Mensch wird nur dann \u201ebehindert\u201c, wenn wir ihm einen Text in die Hand\u2026","rel":"","context":"In &quot;Inklusion&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":638,"url":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/2018\/05\/25\/nur-unser-innerstes-wird-unsere-welt-veraendern\/","url_meta":{"origin":1255,"position":5},"title":"Nur unser Innerstes wird unsere Welt ver\u00e4ndern","date":"25. Mai 2018","format":false,"excerpt":"Anl\u00e4sslich jedes Freitagsgebetes erleben wir Woche f\u00fcr Woche eine ganz wichtige, weil pr\u00e4gende Dimension unserer Religion. Im Gemeindegebet werden wir jede Woche mit der kollektiven Dimension unseres Glaubens konfrontiert. Unsere t\u00e4gliche Erfahrung, dass Religion Privatsache ist, wird der Erfahrung, manchmal dem ber\u00fchrenden Moment, manchmal der schwierigen Zumutung ausgesetzt, dass Religion\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gebet&quot;","img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1255"}],"collection":[{"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1255"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1255\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1342,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1255\/revisions\/1342"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/freitagsworte.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}